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Afrika von unten

Hier schreiben afrikanische AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact. Aktueller Text zu Erinnerungs- und Kulturpolitiken im Kontext von (Neo-)Kolonialismus. Von Richard Djif.

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Flüchtlingsproteste

Wie Flüchtlingsproteste die Gesellschaft verändern.

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Rasthaus in Rabat

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder Dringend Spenden gesucht.

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Solidarität

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Krise Mali

20. Juni 2015 | Brüchiger Friedensvertrag für Mali (ARD-Hörfunkstudio Rabat)

Die Regierung in Mali hat mit mehreren bewaffneten Gruppen einen Friedensvertrag geschlossen. Die Unterzeichnung drohte auf den letzten Metern zu scheitern. Jetzt haben auch jene Teile der Tuareg-Rebellen zugestimmt, die bis heute im Norden Malis einen eigenen Staat namens Azawad errichten wollen – unter völliger Ausblendung davon, dass die Tuareg in ihrer Gesamtheit gerade mal 32 Prozent der Bevölkerung im Norden ausmachen. Lesenswerter Beitrag auf tageschau.de

Polizeigewalt I

19.06.2015 | AktivistInnen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh verurteilt

Nach 18 Verhandlungstagen wurden am 19. Juni 2015 zwei AktivistInnen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh zu Geldstrafen von jeweils 6.000 € und 225 € verurteilt. Sie sollen Polizeibeamte beleidigt und die offizielle Trauerfeier der Stadt Dessau gestört haben. Entsprechend haben die beiden Angeklagten in ihrem Schlussplädoyer einmal mehr die bis heute nicht aufgeklärten Widersprüche rund um den Feuertod von Oury Jalloh in Erinnerung gerufen. Plädoyer lesen

Flüchtlinge in Westafrika

18. Juni 2015 | Tote im Sandmeer (ARD-Hörfunkstudio Rabat)

Im Mittelmeer sterben fast täglich Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa. Vergessen werden diejeningen, die es gar nicht bis an die Küsten Nordafrikas schaffen. Experten schätzen, dass in der Sahara fast ebenso viele umkommen wie im Mittelmeer. Alexander Göbel berichtet aus Agadez im Niger, wo viele MigrantInnen ihre Reise durch die Wüste antreten. Beitrag hören

Polizeigewalt II

03. Juni 2015 | Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen

Nachdem bereits Mitte Mai Misshandlungen von Flüchtlingen öffentlich wurden, geraten nun weitere Bundespolizisten aus Hannover unter Rassismusverdacht. Unabhängige Kontrollen und Studien über rassistische Einstellungen bei Polizisten sind jedoch unerwünscht. Genau dies sei jedoch nötig, fordert unter anderem Pro Asyl. Mehr lesen

Kompass-Newsletter

1. Juni 2015 | Aktuelle Meldungen aus der antirassistischen Bewegungen

Aktueller Newsletter, unter anderem zu folgendne Themen: Tag X – Asylrechtsverschärfung stoppen! +++ 10.6. in Strasbourg: Ein Boot für das EU-Parlament +++ 12.6. in Hamburg: Veranstaltung zu Arbeit und Migration +++ Ab 15.6.: Internationale Aktionswoche gegen Abschiebeknaäste +++ 19. – 21.6. in Berlin: Konferenz von Women in Exile +++ 20.6. in Berlin: Grossdemo Blockupy and more – Europa anders machen +++ Newsletter lesen

Gen-Baumwolle

24. Mai 2015 | Die Burkiner marschieren gegen Monsanto

Sie wollen “Monsanto abfeuern”, wie sie “Blaise abgefeuert” haben. Zwischen 1.000 und 1.500 Personen versammelten sich zu einem Marsch in Ouagadougou am Samstagmorgen, im Rahmen des Welttages für den Widerstand gegen GVO (gentechnisch veränderte Organismen), der weltweit mehr als 400 Märsche koordiniert. Seit 2008 ist Burkina Faso das einzige Land in der Region, das genmodifizierte Baumwolle auf freiem Feld anbaut. Interessanter Artikel auf der zweisprachigen Webseite Mali-Informationen.

Watch the Med Alarm Phone

19.05.2015 | Nicht nur ein paar verrückte Don Quijotes (ak-Interview)

Die Seegrenze zwischen Nordafrika und Europa ist die mit Abstand tödlichste Grenze der Welt. Angesichts dessen gründeten Aktivist_innen vor einem halben Jahr eine Telefonhotline für Migrant_innen, um Alarm zu schlagen, wenn Flüchtlinge im Mittelmeer in Seenot geraten. Mit Miriam Edding vom Alarm Phone und Judith Gleitze von borderline-europe sprach die Montatszeitung ak – analye und kritik über die Trennung zwischen politischer und humanitärer Arbeit, die Forderung nach verstärkter Seenotrettung sowie über Möglichkeiten, den politischen Druck zu erhöhen. Interview lesen

Afrika-Europa

13. Mai 2015 | Die unsinnige Zweiteilung Afrikas (taz-Artikel)

Immer wieder spricht Afrique-Europe-Interact in seinen Veröffentlichungen von “Subsahara-Afrika” – dies allerdings nicht, um den Kontinent in Nord- und Subsahara-Afrika aufzuspalten, sondern um genau jene Spaltung sichtbar zu machen, die vor allem seitens der Europäischen Union im Rahmen ihrer Migrationspolitik immer wieder neu forciert wird. Was die Hintergründe sind und wie diese tief in kolonialen Teile- und Herrsche-Techniken verwurzelt sind (mit katastrophalen Konsequenzen bis heute), wird in einem äußerst lesenswerten taz-Artikel erläutert. Artikel lesen

Fluchtursachen

30. April 2015 | Monitor-Beitrag (ARD) zu den Hintergründen von Flucht und Migration

“Fluchtursachen bekämpfen!” Dies ist die zentrale Forderung europäischer Spitzenpolitiker als Reaktion auf das Massensterben von Flüchtlingen im Mittelmeer. Was dabei verschwiegen wird: Schuld an dem tausendfachen Tod ist auch die Handels- und Agrarpolitik der EU und Deutschlands, durch die hunderttausende Bauern und Fischer ihre Lebensgrundlage verloren haben. Beitrag gucken