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Massenfestnahme in Tanger (Marokko)

Hunderte Flüchtlinge und MigrantInnen werden im Stadtteil Stadtteil Boukhalef verhaftet und nach Südmarokko verbracht (Marokko-TV)

Repression in Mali

Bakary Traoré ist bei Afrique-Europe-Interact aktiv, nun versuchen die Behörden, den bäuerlichen Gewerkschafter mundtot zu machen.

Infos zur Solidaritätskampagne

Afrika von unten

Hier schreiben afrikanische AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact. Aktueller Text zu Erinnerungs- und Kulturpolitiken im Kontext von (Neo-)Kolonialismus. Von Richard Djif.

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Rasthaus in Rabat

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder Dringend Spenden gesucht.

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Klimagerechtigkeit

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Solidarität

News rund um Flucht, Migration und globale Kämpfe

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Watch the Med Alarm Phone

27. Juli 2015 | Das Notruftelefon ist einer der taz-Panther-Preis-KandidatInnen

„This number is not a rescue number!” Das liest man, wenn man auf die Webseite der Initiative Watch The Med Alarm Phone geht. Die AktivistInnen fahren nicht selbst mit Booten hinaus. Sie versorgen die Küstenwache mit Informationen und überwachen die Rettungsaktion von MigrantInnen in Seenot. Das von Afrique-Europe-Interact mitgetragene Alarm Phone ist einer der KandidatInnen des diesjährigen taz-Panther-Preises. Artikel lesen

Festung Europa

23. Juli 2015 | Grenzen dicht: Europas Pakt mit Despoten (Monitor-Beitrag)

Um Flüchtlingszahlen zu reduzieren, scheint der Europäischen Union jedes Mittel recht – selbst die Zusammenarbeit mit menschenverachtenden Regimen. MONITOR liegen vertrauliche Verhandlungspapiere vor, die zeigen, wie konkret die EU mit Diktaturen kooperieren will, um „Fluchtursachen zu bekämpfen“ – und welch maßgebliche Rolle die Bundesregierung dabei spielt. Monitor beitrag gucken

Verschuldung

23. Juli 2015 | Strukturanpassung in Afrika (taz-Kommentar)

Seit fünf Jahren wird drastisch gespart, die Wirtschaftslage ist desaströs. Die Armut nimmt zu, fast die Hälfte der Bevölkerung ist arbeitslos. Das erhoffte Wachstum stellt sich nicht ein, die Schulden steigen ins Unermessliche. Die Menschen sind frustriert. Griechenland 2015? Nein, Simbabwe 1996, nach fünf Jahren „Strukturanpassung“. taz-Kommentar lesen

Antira-Newsletter

20. Juli 2015 | Zur aktuellen Situation an den EU-Außengrenzen & Termine

Der neue Antira-Newsletter für Juli und August ist erschienen. Er beginnt mit einer ausführlichen Bestandsaufnahme der Situation an den EU-Außengrenzen, insbsondere im Mittelmeer. Danach erfolgten – wie gewohnt – zahlreiche Hinweise auf geplante Aktionen und Konferenzen im August und September. Newsletter lesen

Sterbenlassen Mittelmeer

13. Juli 2015 | "Schaut man weg, sterben Menschen" (taz-Interview)

“Unser Eindruck ist, dass in den Wochen nach dem schweren Schiffsunglück am 19. April relativ viel passiert ist. Es wurde darauf geachtet, dass es möglichst keine weiteren Toten gibt. Der Fokus der Öffentlichkeit war darauf gerichtet, viel in Bewegung gesetzt. Aber in den letzten drei, vier Wochen hat das Engagement spürbar nachgelassen. Schaut die Öffentlichkeit nicht mehr hin, sterben sofort wieder Menschen. taz-Interview mit Hagen Kopp von Watch the med

EU-Grenzpolitik

13. Juli 2015 | Zur Geschichte des EU-Grenzregimes

Bis in die 1990er Jahre konnte man nahezu ungehindert zu Fuß von Afrika nach Europa laufen. An der einzigen Landgrenze der beiden Kontinente, zwischen Marokko und den spanischen Enklaven Ceuta und Melilla gab es praktisch keine Zäune. Doch dann begann die EU langsam, sich gegen Migration abzuschotten. 1993 wurde der erste, noch kleine Zaun errichtet. taz-Artikel lesen

Seenotrettung

12. Juli 2015 | Erste Rettungseinsätze für die Sea-Watch auf dem Mittelmeer (Video)

Mit einem privaten Schiff im Seegebiet zwischen Malta und der libyschen Küste ist das Team der MS Sea-Watch aus Brandenburg vor der Küste Libyens unterwegs, um Flüchtlingen und Migrant_innen in Seenot erste Hilfe zu leisten. Ein aktueller Videoclip berichtet von einem der Rettungseinsätze aus den letzten Tagen. Video gucken

Kolonialismus

07. Juli 2015 | Völkermord verjährt nicht

Die Anerkennung des Genozids an den Herero und Nama kann nur ein Anfang sein – der Beginn der Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialpolitik. Je länger die unendlich peinliche Debatte über den Völkermord im damaligen Deutsch-Südwestafrika dauert, desto mehr drohen auch die Verbrechen endgültig aus dem kollektiven Bewusstsein zu verschwinden, die von der deutschen Kolonialmacht in ihren anderen Kolonien begangen wurden. Artikel auf fr-online

Burkina Faso

04. Juli 2015 | „Nichts bleibt für immer.“

Nicht nur in Burundi, auch in 16 weiteren Ländern Subsahara-Afrikas wollten die Machthaber in jüngerer Zeit die nach den Umbrüchen Anfang der 1990er Jahre in den Landesverfassungen aufgenommenen Amtszeitbeschränkung nicht akzeptieren. In zehn Fällen waren die Potentaten „erfolgreich“, in sechs Ländern schlug ihr Coup fehl – so auch in Burkina Faso. Ein auf der Internetplattform izindaba veröffentlichter Artikel rekonstruiert den spektakulären Sturz des Langzeitdiktators Blaise Campaoré – ausgehend vom Jahr 2013. Artikel lesen

Polizeigewalt

19. Juni 2015 | AktivistInnen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh verurteilt

Nach 18 Verhandlungstagen wurden am 19. Juni 2015 zwei AktivistInnen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh zu Geldstrafen von jeweils 6.000 € und 225 € verurteilt. Sie sollen Polizeibeamte beleidigt und die offizielle Trauerfeier der Stadt Dessau gestört haben. Entsprechend haben die beiden Angeklagten in ihrem Schlussplädoyer einmal mehr die bis heute nicht aufgeklärten Widersprüche rund um den Feuertod von Oury Jalloh in Erinnerung gerufen. Plädoyer lesen