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Lesetip I

transact! zu aktuellen Kämpfen um Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung

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Lesetip II

Interessanter Bericht einer Delegationsreise der Linken und der Rosa-Luxemburg-Stiftung nach Süditalien und Tunesien.

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Massenfestnahme in Tanger (Marokko)

Hunderte Flüchtlinge und MigrantInnen werden im Stadtteil Stadtteil Boukhalef verhaftet und nach Südmarokko verbracht (Marokko-TV)

Afrika von unten

Hier schreiben afrikanische AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact. Aktueller Text zu Erinnerungs- und Kulturpolitiken im Kontext von (Neo-)Kolonialismus. Von Richard Djif.

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Rasthaus in Rabat

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder Dringend Spenden gesucht.

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Solidarität

News rund um Flucht, Migration und globale Kämpfe

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Rassismus/Sexismus

22. Januar 2016 | Women in Exile & Friends zur Debatte nach Köln

Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln sind für keine Frau*, besser gesagt für keinen Menschen akzeptabel, völlig egal welcher Hautfarbe, Religion oder Herkunft. Was in Köln passiert ist, sollte nicht so dargestellt werden als wäre es der einzige Fall in dieser sogenannten zivilisierten Gesellschaft.Gewalt gegen Frauen hat sehr unterschiedliche Formen und wird von Männern weltweit ausgeübt, auch deutsche Männer sind Täter. Und nur die wenigsten Sexuellen Übergriffe und die wenigsten Vergewaltigungen werden in dieser Gesellschaft geahndet, geschweige denn strafrechtlich verfolgt. Flüchtlinge abzuschieben, um „Frauen zu schützen“ ist genauso absurd und verlogen wie Angriffskriege im Namen der Frauenrechte zu führen. Was dies für die Bevölkerung bedeutet, sieht man in Afghanistan: noch mehr Tote und Zerstörung. Mehr

Die Schattenseiten Nordafrikas

19. Januar 2016 | Marokko und Algerien sind keine sicheren Herkunftsländer (taz)

Die Diskussion in Deutschland, Marokko und Algerien als sichere Herkunftsländer einzustufen, stößt in Nordafrika auf Befremden. Dortige Menschenrechtsorganisationen beklagen unter schwierigsten Bedingungen die Verletzung elementarer Menschenrechte sowie die Straffreiheit für beschuldigte Polizeibeamte, Militärs und Geheimdienste. Internationale Menschenrechtsorganisationen unterstützen sie dabei.taz-Artikel

Mali

14. Dezember 2015 | Charlotte Wiedemann zum jüngsten Terroranschlag in Bamako

Erinnert sich jemand? 20. November, Bamako, Mali. Angriff auf das Hotel Radisson Blu, versuchte Geiselnahme. Am Ende 22 Tote und die Behauptung: Dies war ein weiterer Anschlag auf Frankreich – eine Woche nach den Massakern von Paris. Denn Frankreich kämpft in Mali gegen den Terror, kämpft für den Westen, sprich: für unsere freiheitliche Lebensweise. Könnte es sein, dass sich alles anders verhält? Könnte es sein, dass ein Anschlag in Mali zunächst einmal ein Anschlag auf die Malier ist und ein Angriff auf ihre Lebensweise, nicht auf unsere? taz-Kommentar lesen

Tschadsee

4. Dezember 2015 | Wie der Klimawandel den Terror befördert (Deutsche Welle)

“Der Tschadsee stirbt.” So deutlich formulierte Nigers Präsident Mahamadou Issoufou seine Worte beim Auftakt der Weltklimakonferenz am Montag in Paris. Seine Amtskollegen aus Nigeria, Tschad und Kamerun, den Nachbarländern rund um den Tschadsee, stärkten ihm den Rücken und forderten geschlossen mehr Hilfe von der internationalen Gemeinschaft. Der Binnensee erstreckte sich einst über etwa 25.000 Quadratkilometer – heute ist der See nur noch 1.500 Quadratkilometer groß. Der Grund: Schwere Dürren in den 1970er- und 1980er-Jahren trockneten den See beinahe aus und verknappten somit den Wasserspeicher und die Lebensgrundlage für Millionen Menschen. Weiter lesen

Marokko I

4. Dezember 2015 | Tote bei Polizeirazzia in Marokko

Zwei 25- und 26-jährige Migranten aus Kamerun sind am 30. November im Zuge einer Polizeirazzia an den Grenzzäunen von Ceuta ums Leben gekommen. Ziel der Aktion war es, Migrant_innen aus den Wäldern und Höhlen in der Nähe des Grenzzaunes zu vertreiben. In diesem Zusammenhang hat die Polizei nicht nur Tränengas in die Höhlen geschossen, sondern auch Feuer an den Höhleneingängen gelegt. Seit Februar 2015 hat die marokkanische Polizei die Razzien im Grenzgebiet intensiviert – all dies im Auftrag der EU, die Marokko schon lange durch erpresserischen Druck in ihre Abschottungsstrategien miteinbindet (so wie das nun mit der Türkei entlang der türkisch-griechischen Grenze passieren soll). Bericht von No Borders Morocco lesen

Marokko II

03. Dezember 2015 | Smartphonesammlung für Flüchtlingsboote

Das von Afrique-Europe-Interact mitinitiierte Watch The Med Alarm Phone hat einen Aufruf zur Sammlung von Smartphones für Migrant_innen in Marokko gestartet. Denn mit Hilfe von Smartphones können Bootsflüchtlinge ihre GPS-Daten durchgeben und somit gewährleisten, dass Such- und Rettungsaktionen erfolgreich sind. Die Initiative ist auch deshalb nötig, weil es zunehmend schwerer wird, die Grenzzäune zu den spanischen Enklaven Ceuta und Melilla zu überwinden – insbesondere seitdem Pushbacks, also direkte Rückschiebungen am Zaun, legalisiert wurden. Gesamten Aufruf lesen

Balkanroute

3. Dezember 2015 | Aktuelle Meldungen zur Balkanroute und Ägäis

Bereits seit Wochen verändern sich die Ereignisse und Abläufe in der Ägäis und auf der Balkanroute nahezu täglich. Die EU drängt darauf, dass die Bewegungen der Migration und der Flucht wieder unter Kontrolle gebracht werden. In diesem Sinne werden bereits seit über zwei Wochen in Idomeni an der mazedonisch-griechischen Grenze nur Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan und Irak durchgelassen – alle anderen werden an der Weiterreise gehindert. Aktuelle Meldungen und Berichte finden sich unter anderem auf den Webseiten FFM-Online und Borderline Europe (vgl. Linkliste rechts), verwiesen sei zudem auf einen youtube-Video unter dem Titel Voices of Idomeni

Klimawandel

01. Dezember 2015 | Mit Agroforstwirtschaft dem Klimawandel trotzen

Dass der Klimawandel bereits heute in unterschiedlichen Teilen Subsahara-Afrikas gravierende Auswirkungen hat, gilt als unstrittig. Um so wichtiger ist die Erkenntnis, dass es für kleinbäuerliche Haushalte möglich ist, mittels agroforstwirtschaftlicher Anbaumethoden einige der schärfsten Auswirkungen des Klimawandels abzufedern. Entsprechend hat das renommierte Oakland-Institut erst jüngst 33 Fallstudien aus Süd-, West- und Ostafrika veröffentlicht, die das diesbezüglich enorme Potential aufzeigen. Fallstudien lesen (englisch)external}