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Klimawandel in Ghana (Video)

Das Dorf Totope ist vom Anstieg des Meeresspiegels betroffen.

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Rasthaus in Rabat: taz-Abo-Aktion

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder.

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Solidarität mit Tresor

“Wir müssen uns einmischen” – Prozess wegen verhinderter Abschiebung.

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Küstenwache contra Sea-Watch (Video)

Erneute Attacke der libyschen Küstenwache auf zivile Seenotretter Anfang Mai 2017.

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Newsletter Nr. 11 (März 2017)

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Bewegungsdebatte

Zum Verhältnis von Afrique-Europe-Interact und Degrowth – Text mit Video.

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Afrika von unten

Interview mit Alassane Dicko (Mali) zur zirkulären Migration.

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Solidarität

News rund um Flucht und Migration - mit Fokus Westafrka

Ältere Nachrichten & Videos von der Startseite sind unter der Rubrik Archiv Startseite

EPA

24. Juni 2017 | Kehrtwende in der deutschen Handelspolitik? (attac)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Rahmen einer Diskussion mit zivil-gesellschaftlichen Gruppen aus G20-Ländern in Aussicht gestellt, die Handelsverträge mit Afrika neu zu verhandeln (Economic Partnerschip Agreements). Beim EU-Afrika-Gipfel im Herbst sollten Gespräche darüber geführt werden, wie dies angegangen werden könne. Die bestehenden Verträge der EU mit afrikanischen Staaten seien “nicht richtig”. attac-Meldung lesen

Libyen

23. Juni 2017 | „For sale“ – wie Flüchtlinge zu Sklaven werden (Frankfurter Rundschau)

Libyen war einst ein Eldorado für Migranten: Ein Zufluchtsort für Hunderttausende von Westafrikanern, auf dessen Baustellen, Ölfeldern oder Fabriken sie mit für ihre Verhältnisse traumhaften Gehältern rechnen konnten. Seit Muammar Gaddafis Regime vor sechs Jahren mit westlicher Hilfe aus der Macht gebombt wurde, ist aus dem Zufluchtsort jedoch eine Hölle geworden – mit immer grausameren Berichten über die Machenschaften von Menschenhändlern, die ihre Opfer als Sklaven verkaufen, in Bordellen halten oder unter Folter Geld von ihren Familien erpressen. Artikel lesen

Klimawandel

22. Juni 2017 | Landwirte bezwingen die Wüste (afrika.info)

Die Wüstenbildung hat ein enormes Ausmaß erreicht und gefährdet die Ernährungssicherheit von Millionen von Menschen. Afrikanische Bauern wie Margaret Gauti Mpofu aus Simbabwe oder Yacouba Sawadogo aus Burkina Faso haben der Desertifikation den Kampf angesagt – und das mit bemerkenswerten Erfolgen, die auch von der hiesigen Klimabewegung berücksichtigt werden sollten. Artikel lesen

Mali

22. Juni 2017 | Migration als Konjunkturprogramm (migazin)

Koniakary floriert. Der quirlige Ort im äußersten Westen Malis hat ein Gesundheitszentrum, einen Kindergarten, Gemüsegärten mit Brunnen und ein kommunales Radio – zu großen Teilen finanziert von Emigranten. Dennoch liegt Bürgermeister Bassirou Bane nachts immer wieder wach. Die Bilder von überfüllten und kaum seetüchtigen Booten auf dem Mittelmeer rauben ihm den Schlaf. Jedes Mal sucht er die Gesichter in den Fernsehnachrichten nach Bekannten ab. Artikel lesen

Dekolonialisierung

21. Juni 2017 | Afrikas Geschichte soll neu erzählt werden (Deutsche Welle)

Afrikanische Schüler und Studenten lernen oft kaum etwas über die Geschichte ihres eigenen Heimatlandes. Experten wollen, dass sich das ändert – und fordern neue Konzepte zur Geschichtsvermittlung in Afrika. Ein Ansatz, den sich auch die Deutsche Welle zu Herzen nimmt: Im Rahmen des Projekts “African Roots” präsentiert der Sender eine Reihe von Porträts historischer Figuren im Radio – und als Webvideos im Comic-Stil. Mit dabei ist auch ein Team nigerianischer Comiczeichner. Mehr lesen

EU-Grenzregime

15. Juni 2017 | Das brutale Vorgehen der libyschen Küstenwache (Monitor)

Seit Monaten bilden europäische und deutsche Soldaten Angehörige der libyschen Küstenwache aus. Das Ziel: Die Libyer sollen künftig Schlepper jagen und Menschen aus Seenot retten. Tatsächlich geht die Küstenwache äußerst aggressiv gegen Flüchtlinge vor. Selbst in internationalen Gewässern behindert sie zivile Seenotretter und bringt Flüchtlinge auch unter Einsatz von Waffen zurück ins Bürgerkriegsland Libyen. Monitor-Beitrag gucken

Debatte

13. Juni 2017 | Sie nennen es »Fluchtursachenbekämpfung« (Pro Asyl u.a.)

Das Schlagwort »Fluchtursachenbekämpfung« ist in aller Munde – doch anstatt um die Bekämpfung der Ursachen von Flucht, zielen die avisierten Maßnahmen der EU vielmehr weitgehend auf die Bekämpfung der Fluchtbewegungen selbst. PRO ASYL, Brot für die Welt und medico international haben dazu ein 12-seitiges Standpunktpapier veröffentlicht, in dem unter anderem herausgearbeitet wird, wie die staatliche Entwicklungszusammenarbeit systematisch instrumentalisiert wird, um von Herkunfts- und Transitländern migrationspolitische Abschottungsmaßnahmen zu erzwingen. Standpunktpapier lesen

Antirassistische Bewegung

10. Juni 2017 · | Kompass – AntiRa-Newsletter Nr. 60 (Juni 2017 )

8./9.6. in Frankfurt: Weltoffene Städte – Räume einer anderen Globalisierung +++ 9./10.6. In Berlin: Proteste gegen G20-Afrika-Partnerschaftskonferenz +++ 11.-14.6. in Dresden: Jugendliche ohne Grenzen gegen IMK +++ 15.6. in Szeged: Freiheit für Ahmed (Röszke 11)! +++ 19.-25. Juni 2017 in Kassel: 20 Jahre kein mensch ist illegal +++ 20.6. in Berlin: Flucht ist kein Verbrechen – Sea Watch Konferenz +++ 21.-25.6. in Lärz: Move und BUKO +++ 24.6. in Hamburg und Jena: Demos gegen G20 +++ 25.6. in Kassel: Vorbereitungstreffen für We`ll Come United +++ 5.-8.7. in Hamburg: Gegen den G20 in Hamburg +++ Debattentext zu Fluchtursachen Newsletter lesen
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EU-Grenzregime

21. Mai 2017 | „Europas Wüstengrenze“ (German Foreign Policy)

Bundesinnenminister Thomas de Maizière verlangt die Entsendung einer EU-Grenzschutzmission an die Grenze zwischen Libyen und Niger. Weil die bisherigen Maßnahmen zur Abschottung dieser Grenze nicht die gewünschte Wirkung entfalteten, müsse man weitere Schritte ergreifen und „fact-finding missions“ in die libysch-nigrische Wüste entsenden, heißt es in einem Schreiben, das de Maizière gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus Italien in der vergangenen Woche an die EU-Kommission geschickt hat. Mehr lesen

Goldförderung

13. Mai 2017 | Mali: Bergbaukonzerne behalten den Großteil des Gewinns

Dass Mali laut einer Rangliste der Weltbank nur noch viertgrößter Goldproduzent in Afrika ist, sei nach Abdoulaye Niang keineswegs ein alarmierendes Problem, sondern eher eine gute Nachricht in einem Land, in dem ausländische Unternehmen die Vormachtstellung haben: “Besser der letzte Goldproduzent sein und seine Reserven behalten. So können sie zu gegebener Zeit besser verwendet werden; statt heute nur Krümel abzubekommen”, argumentierte er unverblümt. Auf der Webseite “Mali-Informationen” finden sich mehrere Texte aus malischen Tageszeitungen mit deutscher Übersetzung zum Thema. Artikel hier lesen

Libyen

05. Mai 2017 | Hunderttausende in Gefangenenzentren (tagesschau)

Der Schließer schiebt den Metallriegel beiseite und zieht die schwere Stahltür auf. Der Geruch nimmt einem den Atem: Ausdünstungen von ungewaschenen Menschen und muffiger Kleidung. Die Luft in dem hohen Raum kann nicht zirkulieren. Die vergitterten Lichtschächte in den nackten Betonwänden sind zu schmal. Auf dem unverputzten Boden, eng auf eng: Schaumgummimatratzen. Mit billigen Kunstfaserdecken. Artikel lesen

Debatte

01. Mai 2017 | Zur Notwendigkeit eines linken Fluchtursachendiskurses (Luxemburg)

Nicht nur innerhalb der EU ist die Beschäftigung mit Fluchtursachen zu einem buchstäblichen Dauerbrenner avanciert. Auch in linken Debatten und Publikationen spielt das Thema eine zunehmend stärkere Rolle. Anders als bei der EU geht es allerdings nicht darum, die Zahl ankommender Geflüchteter und Migrant*innen zu reduzieren. Im Zentrum steht vielmehr die Frage, inwiefern Flucht und Migration als Kehrseite eines endgültig aus den Fugen geratenen neoliberalen Kapitalismus zu begreifen sind – ganz im Sinne des von selbstorganisierten Geflüchteten bereit seit langem propagierten Mottos: „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“. Artikel lesen