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Video: Lager in Libyen (ARD)

“Für mich sind das keine Menschen, sondern Teufel”. Schockierende Reportage (6.41 min) über Folterlager in Libyen.

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Video-Interview

Der europäische Kolonialismus habe in Afrika bis heute Spuren hinterlassen, sagt die Journalistin Veye Tatah. Die Afrikaner hätten ein unheilvolles Selbstbild verinnerlicht. Damit stünden sie sich selbst im Weg.

Interview auf Webseite der Deutschen Welle (12 min) gucken

Video: Sandkonflikte

Der globale Bauboom hat Sand zum Konfliktstoff werden lassen – nicht nur in Senegal.

Beitrag auf tagesschau.de – inklusive Video

Materialien

Unterrichtsmaterialien zu Flucht und Migration aus bzw. in Afrika.

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Rezension

Christian Jakob Simone Schlindwein: Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert, 2017

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Fokus Sahel

Das Netzwerk Fokus Sahel (an dem Afrique-Europe-Interact beteiligt ist) veröffentlicht regelmäßig einen äußerst informativen Newsletter mit Links zu Sahel-bezogenen Artikeln, Studien etc.

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Rasthaus in Rabat

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder.

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News: Flucht & Migration - mit Fokus West- und Nordafrika

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Flüchltingslager Niger

26. April 2019 | Im Wartesaal Europas (taz)

Wer hat schon schriftlich, aus der Hölle befreit worden zu sein? Bei Badessa Abiy ist es noch nicht lang her, 14 Monate um genau zu sein, dass er abgeholt wurde, aus einem Ort voller Qualen, ausgeflogen zu diesem schieferfarbenen, dreistöckigen Wohnhaus, am Ende einer unbefestigten Straße in Niamey, der Hauptstadt Nigers. Das ist nun das Zuhause von Badessa Abiy, 42 Jahre alt, Christ, Flüchtling aus Äthiopien. Tatsächlich heißt er anders, aber er fürchtet Ärger mit den Behörden, wenn er mit einer Zeitung spricht. Artikel lesen

Islamismus

25. April 2019 | Burkina Faso: Das Koglweogo-Dilemma (taz)

In Burkina Faso gibt es immer mehr islamistische Terroranschläge. Jetzt schlagen lokale Milizen namens „Wächter des Waldes“ (Koglweogo) mit dem Segen der Behörden zurück. Ihre blutigen Racheangriffe richten sich vor allem gegen die Volksgruppe der Peul. So entwickelt sich eine Spirale der Gewalt, und das ethnische Misstrauen wächst. Artikel lesen

Neue Regierung in Mali

24. April 2019 | Politische Neuorientierung durch Boubou Cissé? (Deutsche Welle)

Nach seinem Antritt als Malis neuer Premierminister muss sich Boubou Cissé nun den Problemen des westafrikanischen Staates stellen. Der ehemalige Wirtschafts- und Finanzminister, ein enger Verbündeter des Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita, ist bekannt für seine Strenge bei der Verwaltung öffentlicher Angelegenheiten. Nun fällt ihm die Aufgabe zu, die kritische Sicherheitslage im Zentrum des Landes zu beruhigen. Während Malis Regierung darum kämpft, ihre Autorität in den nördlichen Regionen wiederzuerlangen, verliert sie allmählich die Kontrolle über das Zentrum des Landes. Artikel lesen

Steuergerechtigkeit

21. April 2019 | Jenseits von Afrika: Wie Unternehmen Steuern umgehen (Deutsche Welle)

Immer wieder schlagen Nichtregierungsorganisationen Alarm: Afrikanische Länder würden um Milliarden an Steuereinnahmen geprellt – vor allem von großen ausländischen Unternehmen aus dem Energie- und Rohstoffsektor, aber immer öfter auch von kleinen und mittleren Unternehmen, etwa Veranstaltern von Safaris in Ländern wie Kenia, Tansania, Südafrika oder Ägypten. Die jährlichen Verluste überstiegen mit 50 Milliarden US-Dollar sogar die Summe Entwicklungshilfszahlungen an Afrika, stellte die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vergangenes Jahr fest. Artikel lesen

Burkina Faso

17. April 2019 | Jugend zwischen Hoffnung und Enttäuschung (Deutsche Welle)

Es war der Soundtrack des Aufbruchs: Mit seinem 2015 veröffentlichten Album “Pre'volution” hat Rapper Smockey, Mitbegründer und Sprecher der Bürgerbewegung Balai Citoyen, den Sturz von Diktator Blaise Compaoré im Herbst 2014 und die politischen Umwälzungen in Musik festgehalten. Zu hören ist die Wut auf ein System, das sich 27 Jahre an der Macht halten konnte, ebenso wie die Hoffnung auf den Neuanfang. Bis heute erklingt die Musik bei Konzerten und in den Bars der Hauptstadt Ouagadougou. Artikel lesen

Eskalationsspirale

24. März 2019 | Massaker in Mali (taz)

Beim wohl blutigsten Massaker in Mali seit Beginn des Bürgerkrieges vor sieben Jahren sind am Samstag 134 Menschen getötet worden. Nach lokalen Berichten überfielen mutmaßliche Kämpfer einer traditionellen Jägermiliz der Dogon-Volksgruppe in Zentralmali nahe der Grenze zu Burkina Faso am frühen Morgen das Dorf Ogossagou, das von Angehörigen der Peul-Volksgruppe bewohnt ist. Artikel lesen

Kolonialismus

07. Februar 2019 | Afrikanist*innen treffen Günter Nooke (isd-online)

Die Debatten um die deutsche Vergangenheit in Afrika haben sich in letzter Zeit radikal verändert und der Druck zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes Deutschlands wächst – unter anderem durch das politische Engagement der Schwarzen/Afrikanischen Community und kritischer Wissenschaftler*innen. Im Humboldt Forum werden Forderungen laut, einen Raum der Stille zum Gedenken des kolonialen Unrechts einzurichten; die französische Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy stößt prominent die Diskussion um Restitution kolonialer Beutekunst an. Weiter lesen

Ökonomie

09. Februar 2019 | Afrikas Freihandelszone "auf Kurs" (Deutsche Welle)

Die größte Freihandelszone der Welt – davon träumt die Afrikanische Union (AU) bereits seit 2012. Den Weg dahin soll das Afrikanische Freihandelsabkommen (AfCFTA) ebnen, das Ergebnis jahrelanger Verhandlungen. Im März 2018 unterzeichneten 44 Staaten in Kigali, Ruanda, das Abkommen zur Errichtung einer panafrikanischen Freihandelszone, mittlerweile ist die Zahl auf 49 gestiegen. Weiter lesen

Machtwechsel im Kongo

05. Februar 2019 | Hoffnung auf Frieden in Kasai (taz)

Führt der Machtwechsel in der Demokratischen Republik Kongo zu Frieden in der zentralkongolesischen Kasai-Region? Dass mehrere hundert Angehörige von Milizen und ihre Anführer in Kasai ihre Waffen niedergelegt haben, ist ein Hoffnungsschimmer in dem Landesteil, der in den vergangenen zwei Jahren am stärksten von Krieg und Vertreibung gebeutelt worden war. Weiter lesen

Bewegungsmeldungen

02. Februar 2019 | AntiRa-Newsletter (Dezember 2018/Januar 2019)

+++ From the Sea to the Cities, von den Booten in die Busse, von Syrakus nach Berlin?! +++ 1. und 2.2. in Berlin und Osnabrück, Mainz…: Gemeinsam für Familiennachzug und Grundrechte +++ 8.-10.2. in Frankfurt: Bundesweites Treffen von We`ll Come United +++ 1.2. in Paderborn und 9.2. in Frankfurt: Regionale Vernetzungstreffen zu 100 Jahre Abschiebehaft +++ Alarm Phone Report und Situation auf den Mittelmeerrouten +++ Zur Verurteilung der Stansted 15 wg. erfolgreicher Aktion gegen Abschiebungen +++ Im Kreis – Film gegen die Abschiebungen nach Afghanistan +++ Neue Initiative und Online-Plattform: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?! Ganzen Newsletter lesen

Migration

01. Februar 2019 | "Die EU muss ihren Ansatz überdenken" (Deutsche Welle)

“Die EU scheint Aspekte wie Grenzsicherung, die Unterbindung von Migration und die Rückführung überzubetonen.  Aber Migration ist Teil der menschlichen Natur. Menschen verlassen ihre Herkunftsländer aus den verschiedensten Gründen - aufgrund von Krisen und Konflikten oder der wirtschaftlichen Lage. Ich sehe nicht, dass der starke Fokus auf Migrationskontrolle erfolgreich sein wird. Interview mit dem ghanaische Migrationsexperten Stephen Adaawen

Weißbuch Mali

31. Januar 2019 | "Militärisches Eingreifen allein ist unzureichend" (Deutsche Welle)

Mali sucht einen Ausweg aus der Krise, doch die Zivilgesellschaft bleibt dabei außen vor. Das ist ein Ergebnis der Forschungen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts. Interview mit dem Koordinator Brema Ely Dicko: “Klar ist, dass es in Mali eine Zivilgesellschaft gibt, die recht heterogen ist, aber nicht ausreichend in die verschiedenen Friedensprozesse unseres Landes eingebunden wurde. Wir wollen, dass diese Menschen gehört werden. “ Ganzes Interview lesen

Nach dem Machtwechsel in Kongo

28. Januar 2019 | Das sind neue Töne (taz)

Kaum im Amt, sieht sich Kongos neuer Präsident Félix Tshisekedi mit der sozialen Frage konfrontiert – in dem bitterarmen 90-Millionen-Einwohner-Land ist das Überleben für die Mehrheit der Bevölkerung eine tägliche Herausforderung. Vier Menschen starben am Sonntag in der südlichen Bergbaumetropole Lubumbashi, als die Polizei gegen demonstrierende Studenten vorging. Die Protestierenden forderten Strom und fließendes Wasser an der Universität sowie eine Senkung der Studiengebühren. Artikel lesen

Wahlen im Kongo II

24. Januar 2019 | Tshisekedis vergifteter Wahlsieg (Deutsche Welle)

“Ab morgen werden wir sehen, wie viel Macht er hat.” Damit meint er Félix Antoine Tshilombo Tshisekedi, der an diesem Donnerstag den Eid ablegte, dem Kongo als neuer Präsident zu dienen. Nicht nur der Straßenhändler Niongolo hat enorme Erwartungen an den 55-Jährigen. Überall im Land sehnen sich Menschen nach einem Ende von Armut, Korruption und Gewalt. Doch über dem Sieg von “Fatshi”, wie der Politiker liebevoll genannt wird, hängt der Makel des Wahlbetrugs. Tshisekedis Herausforderungen sind immens. Aber: Die Bevölkerung scheint ihm eine Chance zu geben. Artikel lesen

Wahlen im Kongo I

18.01.2019 | Manipulierte Wahlen: Kabilas Weg zum Machterhalt (Deutsche Welle)

Derweil lenken neue Enthüllungen die internationale Aufmerksamkeit auf den angeblichen Wahlsieg Félix Tshisekedis bei den Präsidentschaftswahlen. Laut einer Auswertung geleakter Wahldaten durch mehrere internationale Medienhäuser soll in Wahrheit Martin Fayulu mit etwa 60 Prozent die Wahl gewonnen haben. Fayulu hatte bereits vergangenes Wochenende beim kongolesischen Verfassungsgericht Klage gegen das vorläufige Wahlergebnis eingereicht, ein Urteil wird am Freitag erwartet. Artikel lesen