Für Bewegungsfreiheit & selbstbestimmte Entwicklung!

Suche

Kabarett: Fluchtursachen

Hagen Rether: Unser Wohlstand steht auf Leichenbergen (WDR)

Video angucken

Rezension

Christian Jakob Simone Schlindwein: Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert, 2017

Rezension hier lesen

Grenzen dicht in Afrika (Video)

Wie die EU Flüchtlinge vom Mittelmeer fernhalten will.

August 2017: Monitor-Beitrag

Klimawandel in Ghana (Video)

Das Dorf Totope ist vom Anstieg des Meeresspiegels betroffen.

Weltspiegel-Beitrag angucken

Rasthaus in Rabat: taz-Abo-Aktion

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder.

Weitere Infos & Spenden

Newsletter

Newsletter zu unseren Aktivitäten (Juli 2017):

Hier lesen

Bewegungsdebatte

Zum Verhältnis von Afrique-Europe-Interact und Degrowth – Text mit Video.

Hier lesen & gucken

Afrika von unten

Interview mit Alassane Dicko (Mali) zur zirkulären Migration.

Hier lesen

Solidarität

News rund um Flucht und Migration - mit Fokus Westafrka

Ältere Nachrichten & Videos von der Startseite sind unter der Rubrik Archiv Startseite

Libyen

01. Dezember 2017 | Ab in die Wüste (German Foreign Policy)

Berlin und Paris treiben die Massenabschiebung von Flüchtlingen aus Libyen voran und wollen nicht abschiebbare Flüchtlinge in Lagern in zwei Wüstenstaaten Nordafrikas festsetzen. Dies haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron gemeinsam mit weiteren Staats- und Regierungschefs aus Europa und Afrika beschlossen. Demnach sollen Mitarbeiter des UNHCR und der International Organization for Migration (IOM) Migranten in Libyen überprüfen. Artikel lesen

Migration

28. November 2017 | EU-Afrika-Gipfel: Ziemlich schlechte Freunde (taz)

Eine Woche war es noch hin bis zum EU-Afrika-Gipfel in Abidjan, der diesen Mittwoch in der Hauptstadt der Elfenbeinküste beginnt, als EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hohe Politiker aus Afrika und Europa zum kleinen Warm-up nach Brüssel einlud. Er wolle eruieren, wie Europa „Afrika durch afrikanische Augen sehen“ könne, um die gemeinsame „Partnerschaft noch tiefer“ werden zu lassen, war in der Einladung zu lesen. Noch tiefer? Artikel lesen

Seenotrettung Libyen

27. November 2017 | Schüsse und Schikanen (Freitag)

Eine lauwarme Mittelmeerbrise streift über das Becken des Malta Freeport. Die meisten Hafenarbeiter haben bereits Feierabend, das Gelände wirkt verlassen. Ein Eindruck, an dem auch aufziehende Gewitterwolken ihren Anteil haben, bis der unverkennbare Klang eines Schiffshorns die gedämpfte Stimmung durchbricht. Es folgen ein zweites und drittes Signal, schließlich biegt ein altes Fischerboot um die Hafenmauer. Scheinwerfer an Bord beleuchten den Schriftzug auf der Brücke – “Sea-Eye“ ist zu lesen. Artikel lesen

Auslagerung Flüchtlingsschutz

27. November 2017 Tschad: Die unerwartete Migrationsdebatte (Deutsche Welle)

Marie Larlem sitzt in ihrem Büro in der Nähe der US-amerikanischen Botschaft mitten in der tschadischen Hauptstadt N'Djamena. Sie ist Leiterin der Gesellschaft zur Stärkung der Freiheit im Tschad (APLF) und befasst sich gemeinsam mit ihren 118 Mitarbeitern mit zahlreichen gesellschaftspolitischen Themen wie Bildung und Armutsbekämpfung. Außerdem leistet sie Rechtsbeistand. Nur Migration gehört nicht zu ihrem Portfolio. “Europa beschäftigt sich viel damit. Bei uns spürt man aber wenig davon”, sagt Marie Larlem fast lachend, als sie darauf angesprochen wird. Artikel lesen

Afrikanische Befreiungsbewegungen

26. November 2017 | Simbabwe: Mut zur Veränderung (taz)

Der Umsturz in Simbabwe wurzelt tief in der Geschichte und ist weit mehr als ein nationaler Umsturz. Er ist ein Hoffnungszeichen für ganz Afrika: Es ist ein Drama, wie es William Shake­speare nicht besser hätte erfinden können. Robert Mugabe, der ehrwürdige alternde Präsident, der nicht von der Macht lassen kann und in geistige Umnachtung abdriftet. Grace Mugabe, die ehrgeizige, skrupellose Ehefrau, die nach dem obersten Staatsamt greift und alle Rivalen aus dem Weg räumt. Artikel lesen

Sklavenhandel Libyen

21 November 2017 | Ende des Wegsehens (taz)

Eine Welle der Empörung breitet sich durch Afrika und die afrikanische Diaspora aus, seit das CNN-Fernsehen am 14. November Szenen aus Libyen wie aus dem Mittelalter zeigte: Junge schwarze Männer, die in der Dunkelheit einzeln vorgeführt und versteigert werden – Startgebot 400 US-Dollar. 12 Menschen aus Niger wurden dem knapp siebenminütigen Film zufolge vor den Augen der schwarzen CNN-Reporterin am 22. Oktober auf diese Weise in einem ungenannten Ort als Sklaven verkauft. Artikel lesen

Tunesien

24. Oktober 2017 | Das neue Tor nach Europa ist Tunesien (taz)

Während der Flüchtlingsansturm aus Libyen seit Juli deutlich nachgelassen hat, steigt in Italien die Zahl der Ankünfte von Tunesiern. 1.800 meist junge Männer sind in den vergangenen drei Tagen auf Lampedusa und in Sizilien angekommen und wurden in den überfüllten Aufnahmelagern untergebracht: Obwohl Tunesier kaum Chancen auf einen legalen Aufenthaltsstatus in Italien haben, sind in den sozialen Medien immer mehr virtuelle Reisebüros entstanden, die die Organisation der gesamten Reise von tunesischen Provinzstädten bis zu Kontaktleuten in Italien anbieten. Artikel lesen

Demokratischer Aufbruch

17. Oktober 2017 | Togos Opposition gegen Präsident Faure Gnassingbé (Deutsche Welle)

Seit Monaten demonstrieren Zehntausende in Togo gegen Präsident Gnassingbé. Der aber denkt nicht an Rücktritt und hat die Proteste verboten. Die Demonstranten wollen trotzdem wieder auf die Straße gehen: Im Sylvanus Olympio-Krankenhaus im Zentrum der Hauptstadt Lomé schleppen sich einige Patienten von einem Gebäude zum nächsten. Im Gras liegen aussortierte Matratzen neben vollen Müllbeuteln. Die Türen einiger Patientenzimmer stehen offen: Dicht an dicht stehen dort die Betten. Artikel lesen

Panama Papers

17 Oktober 2017 | Wie lokale Machthaber und Eliten Afrika ausplündern (Deutsche Welle)

Für die hemmungslose Ausbeutung der Rohstoffe Afrikas werden meist internationale Konzerne verantwortlich gemacht. Laut der Studie “The Plunder Route to Panama” ist das in vielen Fällen aber nur die halbe Wahrheit. Afrikanische Politiker, hochrangige Militärs und Geschäftsleute beuten  gemeinsam mit ausländischen Partnern die Ressourcen ihrer Länder systematisch aus, heißt es dort. Die Profite würden dann in Steuerparadiesen geparkt. Artikel lesen

UN-Studie

12. September 2017 | Was treibt junge Muslime in den Dschihadismus?

Seit Jahren beschäftigt sich Khadija Hawaja Gambo mit einer unbequemen Frage: Was treibt junge Muslime in den Islamismus und damit in die Fänge dschihadistischer Organisationen wie Boko Haram? “Viele junge Nigerianer sind so frustriert, dass sie nach Auswegen suchen”, so die nigerianische Menschenrechtsaktivistin im DW-Interview. “Doch meist finden sie keinen Ausweg aus ihrer Misere und werden nur noch wütender, frustrierter und feindseliger gegenüber ihrer Umwelt.” Von da sei es nur ein kleiner Schritt bis zu ihrer Radikalisierung. Artikel lesen

Togo

10. September 2017 | Afrikas Jugend begehrt auf (taz-Kommentar)

Togo gehört zu den kleinsten Ländern Afrikas, aber was dort passiert, ist oft ein besonders krasser Vorbote für größere panafrikanische Trends. 1963 war Togo der erste postkoloniale Staat des Kontinents, dessen Unabhängigkeitsführer von Soldaten getötet wurde. Einer der Beteiligten, Eyadema Gnassingbé, putschte sich vier Jahre später selbst an die Macht und führte fast vierzig Jahre eine der repressivsten afrikanischen Diktaturen. Kommentar lesen

Einwanderung

08. September 2017 | "Die jungen Afrikaner kommen. So oder so" (Spiegel Online)

Zäune hin, Hilfen her – Migration aus Afrika lässt sich nicht aufhalten, sagt der Ökonom Michael A. Clemens. SPIEGEL ONLINE: Die Bundesregierung plant, das Wachstum in Afrika zu fördern. Das Versprechen lautet, dass dann weniger Afrikaner nach Europa kommen. Was halten Sie davon? Clemens: Wenn erzählt wird, Mali, Niger oder der Senegal ließen sich in Kürze so entwickeln, dass die Leute von dort nicht mehr fortgehen, kann ich sagen: Das ist nicht möglich. Vielmehr ist es umgekehrt: Es passiert genau das Gegenteil. Interview lesen

Alarm Phone

08. September 2017 | 6 Week Report, 24th July – 3rd September (on english)

Exactly two years ago, thousands of travellers opened the Balkan corridor by launching the ‘March of Hope’. Enacting their freedom to move, they crossed several borders, reached their desired places of arrival, and thereby broke the European border regime during this historic summer of migration. We as the Alarm Phone worked around the clock to support those crossing into Europe by boat from Turkey, Libya, Morocco and elsewhere. Report lesen

EU-Grenzabschottung

07. September 2017 | Europas tödlicher Wall aus Sand“ (Spiegel Online)

Europäer verurteilen gerne Donald Trumps Idee, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten, um damit Einwanderer von den USA fernzuhalten. Europas Regierungen brauchen keine eigene Mauer. Sie haben das Mittelmeer und dahinter, weiter südlich, 3000 Kilometer Wüste. Eine Art riesiger Abwehrwall gegen Menschen aus dem südlichen Afrika. Dort – im Meer und in der Sahara – verschwanden 2016 geschätzt 20.000 Menschen. Die meisten dürften verdurstet sein. Artikel lesen