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Video: Lager in Libyen (ARD)

“Für mich sind das keine Menschen, sondern Teufel”. Schockierende Reportage (6.41 min) über Folterlager in Libyen.

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Video-Interview

Der europäische Kolonialismus habe in Afrika bis heute Spuren hinterlassen, sagt die Journalistin Veye Tatah. Die Afrikaner hätten ein unheilvolles Selbstbild verinnerlicht. Damit stünden sie sich selbst im Weg.

Interview auf Webseite der Deutschen Welle (12 min) gucken

Video: Sandkonflikte

Der globale Bauboom hat Sand zum Konfliktstoff werden lassen – nicht nur in Senegal.

Beitrag auf tagesschau.de – inklusive Video

Materialien

Unterrichtsmaterialien zu Flucht und Migration aus bzw. in Afrika.

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Rezension

Christian Jakob Simone Schlindwein: Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert, 2017

Rezension hier lesen

Fokus Sahel

Das Netzwerk Fokus Sahel (an dem Afrique-Europe-Interact beteiligt ist) veröffentlicht regelmäßig einen äußerst informativen Newsletter mit Links zu Sahel-bezogenen Artikeln, Studien etc.

Webseite Fokus Sahel

Rasthaus in Rabat

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder.

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Solidarität

News: Flucht & Migration - mit Fokus West- und Nordafrika

Ältere Nachrichten & Videos von der Startseite sind unter der Rubrik Archiv Startseite

Kolonialismus

07. Februar 2019 | Afrikanist*innen treffen Günter Nooke (isd-online)

Die Debatten um die deutsche Vergangenheit in Afrika haben sich in letzter Zeit radikal verändert und der Druck zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes Deutschlands wächst – unter anderem durch das politische Engagement der Schwarzen/Afrikanischen Community und kritischer Wissenschaftler*innen. Im Humboldt Forum werden Forderungen laut, einen Raum der Stille zum Gedenken des kolonialen Unrechts einzurichten; die französische Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy stößt prominent die Diskussion um Restitution kolonialer Beutekunst an. Weiter lesen

Ökonomie

09. Februar 2019 | Afrikas Freihandelszone "auf Kurs" (Deutsche Welle)

Die größte Freihandelszone der Welt – davon träumt die Afrikanische Union (AU) bereits seit 2012. Den Weg dahin soll das Afrikanische Freihandelsabkommen (AfCFTA) ebnen, das Ergebnis jahrelanger Verhandlungen. Im März 2018 unterzeichneten 44 Staaten in Kigali, Ruanda, das Abkommen zur Errichtung einer panafrikanischen Freihandelszone, mittlerweile ist die Zahl auf 49 gestiegen. Weiter lesen

Machtwechsel im Kongo

05. Februar 2019 | Hoffnung auf Frieden in Kasai (taz)

Führt der Machtwechsel in der Demokratischen Republik Kongo zu Frieden in der zentralkongolesischen Kasai-Region? Dass mehrere hundert Angehörige von Milizen und ihre Anführer in Kasai ihre Waffen niedergelegt haben, ist ein Hoffnungsschimmer in dem Landesteil, der in den vergangenen zwei Jahren am stärksten von Krieg und Vertreibung gebeutelt worden war. Weiter lesen

Bewegungsmeldungen

02. Februar 2019 | AntiRa-Newsletter (Dezember 2018/Januar 2019)

+++ From the Sea to the Cities, von den Booten in die Busse, von Syrakus nach Berlin?! +++ 1. und 2.2. in Berlin und Osnabrück, Mainz…: Gemeinsam für Familiennachzug und Grundrechte +++ 8.-10.2. in Frankfurt: Bundesweites Treffen von We`ll Come United +++ 1.2. in Paderborn und 9.2. in Frankfurt: Regionale Vernetzungstreffen zu 100 Jahre Abschiebehaft +++ Alarm Phone Report und Situation auf den Mittelmeerrouten +++ Zur Verurteilung der Stansted 15 wg. erfolgreicher Aktion gegen Abschiebungen +++ Im Kreis – Film gegen die Abschiebungen nach Afghanistan +++ Neue Initiative und Online-Plattform: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?! Ganzen Newsletter lesen

Migration

01. Februar 2019 | "Die EU muss ihren Ansatz überdenken" (Deutsche Welle)

“Die EU scheint Aspekte wie Grenzsicherung, die Unterbindung von Migration und die Rückführung überzubetonen.  Aber Migration ist Teil der menschlichen Natur. Menschen verlassen ihre Herkunftsländer aus den verschiedensten Gründen - aufgrund von Krisen und Konflikten oder der wirtschaftlichen Lage. Ich sehe nicht, dass der starke Fokus auf Migrationskontrolle erfolgreich sein wird. Interview mit dem ghanaische Migrationsexperten Stephen Adaawen

Weißbuch Mali

31. Januar 2019 | "Militärisches Eingreifen allein ist unzureichend" (Deutsche Welle)

Mali sucht einen Ausweg aus der Krise, doch die Zivilgesellschaft bleibt dabei außen vor. Das ist ein Ergebnis der Forschungen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts. Interview mit dem Koordinator Brema Ely Dicko: “Klar ist, dass es in Mali eine Zivilgesellschaft gibt, die recht heterogen ist, aber nicht ausreichend in die verschiedenen Friedensprozesse unseres Landes eingebunden wurde. Wir wollen, dass diese Menschen gehört werden. “ Ganzes Interview lesen

Nach dem Machtwechsel in Kongo

28. Januar 2019 | Das sind neue Töne (taz)

Kaum im Amt, sieht sich Kongos neuer Präsident Félix Tshisekedi mit der sozialen Frage konfrontiert – in dem bitterarmen 90-Millionen-Einwohner-Land ist das Überleben für die Mehrheit der Bevölkerung eine tägliche Herausforderung. Vier Menschen starben am Sonntag in der südlichen Bergbaumetropole Lubumbashi, als die Polizei gegen demonstrierende Studenten vorging. Die Protestierenden forderten Strom und fließendes Wasser an der Universität sowie eine Senkung der Studiengebühren. Artikel lesen

Wahlen im Kongo II

24. Januar 2019 | Tshisekedis vergifteter Wahlsieg (Deutsche Welle)

“Ab morgen werden wir sehen, wie viel Macht er hat.” Damit meint er Félix Antoine Tshilombo Tshisekedi, der an diesem Donnerstag den Eid ablegte, dem Kongo als neuer Präsident zu dienen. Nicht nur der Straßenhändler Niongolo hat enorme Erwartungen an den 55-Jährigen. Überall im Land sehnen sich Menschen nach einem Ende von Armut, Korruption und Gewalt. Doch über dem Sieg von “Fatshi”, wie der Politiker liebevoll genannt wird, hängt der Makel des Wahlbetrugs. Tshisekedis Herausforderungen sind immens. Aber: Die Bevölkerung scheint ihm eine Chance zu geben. Artikel lesen

Wahlen im Kongo I

18.01.2019 | Manipulierte Wahlen: Kabilas Weg zum Machterhalt (Deutsche Welle)

Derweil lenken neue Enthüllungen die internationale Aufmerksamkeit auf den angeblichen Wahlsieg Félix Tshisekedis bei den Präsidentschaftswahlen. Laut einer Auswertung geleakter Wahldaten durch mehrere internationale Medienhäuser soll in Wahrheit Martin Fayulu mit etwa 60 Prozent die Wahl gewonnen haben. Fayulu hatte bereits vergangenes Wochenende beim kongolesischen Verfassungsgericht Klage gegen das vorläufige Wahlergebnis eingereicht, ein Urteil wird am Freitag erwartet. Artikel lesen

Tunesien

29. Dezember 2018 | Friedhof der Unbekannten (taz)

Erzählt er von seinen Söhnen, wird sein Gesicht weich. Einmal hat er die beiden schon besucht, in Paris. In ihrem neuen Leben. „Sie sind aufgeblüht“, sagt Marzoug. Den Drang, übers Meer zu verschwinden, kann er verstehen. Dass seine Kinder, die seiner Freunde und Nachbarn für Europa den Tod riskieren müssen, nicht. Dass seine Fischerkollegen verhaftet werden, das auch nicht. „Die Grenze muss weg“, sagt Marzoug. Da ist er ganz bestimmt. taz-Reportage lesen

Ghana-Deutschland

25. Dezember 2018 | Macht die Flucht nach Europa Sinn? (taz)

Nun will Sadam wissen, was ich ihm über Charles’ Situation berichten kann. Ich frage mich, wie ehrlich ich sein soll. Darf ich Dinge erzählen, die Charles seinem Freund nicht mitgeteilt hat? Kein Geld, keine Arbeit, keine deutsche Staatsbürgerschaft. Ein Leben am untersten Ende. Illusionen am Leben zu erhalten hat jedoch keinen Sinn. taz-Reportage lesen

Der Westafrikanische Franc CFA

20. Dezember 2018 | Der unsichtbare Kolonialismus (Deutschlandfunk)

Kolonialismus – ein Fehler der Vergangenheit? In West- und Zentralafrika setzt Frankreich die Ausbeutung seiner ehemaligen Kolonien fort – unter anderem über eine Währung, die alte Machtverhältnisse zementiert und die wirtschaftliche Entwicklung blockiert. Die Folgen: Armut, Konflikte und Migration. Artikel lesen

Wahlen in Togo

20. Dezember 2018 | Parlamentswahlen ohne Opposition (Deutsche Welle)

Die Drohungen kommen per WhatsApp. Seit Tagen kursieren in Togo anonyme Botschaften, die über Messenger-Dienste und Soziale Netzwerke verbreitet werden. Bleibt am Wahltag lieber zuhause, heißt es in den Botschaften, es könnte eine Gewaltwelle geben, deckt euch mit Lebensmitteln ein. “Das Leben geht normal weiter, aber man spürt eine große Spannung”, berichtet DW-Reporter Kossivi Tiassou aus der Hauptstadt Lomé. Artikel lesen

EU-Migrationspolitik

19. Dezember 2018 | Was Europa im Sahel anrichtet (Welt-Sichten)

Geld aus Europa gegen Eindämmung der Migration – das ist der Handel, den die Europäische Union (EU) Staaten im Sahel anbietet. Sie sollen unter anderem gegen Schleusernetzwerke vorgehen und Migranten leichter zurücknehmen. Diese Politik erschwert laut einer neuen Studie nicht nur das Los vieler Migranten, sondern sie laufe auch Gefahr, Konflikte innerhalb von Ländern wie Niger und Tschad zu verschärfen Artikel & Studie lesen

Ökononomie

7. Dezember 2018 | Wie EU-Staaten von Steuerabkommen profitieren (IPG Journal)

Die EU plant in ihrem nächsten Haushalt knapp 90 Milliarden Euro für Entwicklungshilfe ein. Das ist viel. Aber: Ein Vielfaches dieser Summe entgeht Entwicklungsländern und damit auch afrikanischen Staaten an Steuern. Und zwar durch Steuerabkommen zwischen EU-Staaten und Entwicklungsländern. Artikel lesen

Rohstoffpolitik-Imperialismus

7. Dezember 2018 | Shell und Eni kosten Nigeria sechs Mrd. Dollar (Africa live)

Nigeria werden durch den skandalumwitterten Kauf eines der vielversprechendsten Ölfelder Westafrikas durch die europäischen Ölriesen Shell und Eni sechs Mrd. Dollar (rund 5,3 Mrd. Euro) durch die Lappen gehen. Wie Experten von Resources for Development Consulting http://res4dev.com berechnet haben, bedeutet der 2011 ausgehandelte Deal zudem den Verlust von 5,8 Mrd. Dollar an geteilten Profiten für die eigene Staatskasse. Artikel lesen