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Demo: Welcome United

16. September 2017 in Berlin: Große antirassistische Parade kurz vor der Bundestagswahl.

Mobilisierungsvideo

Grenzen dicht in Afrika (Video)

Wie die EU Flüchtlinge vom Mittelmeer fernhalten will.

August 2017: Monitor-Beitrag

Mali: Interview mit Ras Bath (Video)

Massenproteste in Mali (Sommer 2017), einer ihrer Sprecher ist Ras Bath.

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Klimawandel in Ghana (Video)

Das Dorf Totope ist vom Anstieg des Meeresspiegels betroffen.

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Rasthaus in Rabat: taz-Abo-Aktion

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder.

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Bewegungsdebatte

Zum Verhältnis von Afrique-Europe-Interact und Degrowth – Text mit Video.

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Afrika von unten

Interview mit Alassane Dicko (Mali) zur zirkulären Migration.

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Solidarität

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UN-Studie

12. September 2017 | Was treibt junge Muslime in den Dschihadismus?

Seit Jahren beschäftigt sich Khadija Hawaja Gambo mit einer unbequemen Frage: Was treibt junge Muslime in den Islamismus und damit in die Fänge dschihadistischer Organisationen wie Boko Haram? “Viele junge Nigerianer sind so frustriert, dass sie nach Auswegen suchen”, so die nigerianische Menschenrechtsaktivistin im DW-Interview. “Doch meist finden sie keinen Ausweg aus ihrer Misere und werden nur noch wütender, frustrierter und feindseliger gegenüber ihrer Umwelt.” Von da sei es nur ein kleiner Schritt bis zu ihrer Radikalisierung. Artikel lesen

Togo

10. September 2017 | Afrikas Jugend begehrt auf (taz-Kommentar)

Togo gehört zu den kleinsten Ländern Afrikas, aber was dort passiert, ist oft ein besonders krasser Vorbote für größere panafrikanische Trends. 1963 war Togo der erste postkoloniale Staat des Kontinents, dessen Unabhängigkeitsführer von Soldaten getötet wurde. Einer der Beteiligten, Eyadema Gnassingbé, putschte sich vier Jahre später selbst an die Macht und führte fast vierzig Jahre eine der repressivsten afrikanischen Diktaturen. Kommentar lesen

Einwanderung

08. September 2017 | "Die jungen Afrikaner kommen. So oder so" (Spiegel Online)

Zäune hin, Hilfen her – Migration aus Afrika lässt sich nicht aufhalten, sagt der Ökonom Michael A. Clemens. SPIEGEL ONLINE: Die Bundesregierung plant, das Wachstum in Afrika zu fördern. Das Versprechen lautet, dass dann weniger Afrikaner nach Europa kommen. Was halten Sie davon? Clemens: Wenn erzählt wird, Mali, Niger oder der Senegal ließen sich in Kürze so entwickeln, dass die Leute von dort nicht mehr fortgehen, kann ich sagen: Das ist nicht möglich. Vielmehr ist es umgekehrt: Es passiert genau das Gegenteil. Interview lesen

Alarm Phone

08. September 2017 | 6 Week Report, 24th July – 3rd September (on english)

Exactly two years ago, thousands of travellers opened the Balkan corridor by launching the ‘March of Hope’. Enacting their freedom to move, they crossed several borders, reached their desired places of arrival, and thereby broke the European border regime during this historic summer of migration. We as the Alarm Phone worked around the clock to support those crossing into Europe by boat from Turkey, Libya, Morocco and elsewhere. Report lesen

EU-Grenzabschottung

07. September 2017 | Europas tödlicher Wall aus Sand“ (Spiegel Online)

Europäer verurteilen gerne Donald Trumps Idee, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten, um damit Einwanderer von den USA fernzuhalten. Europas Regierungen brauchen keine eigene Mauer. Sie haben das Mittelmeer und dahinter, weiter südlich, 3000 Kilometer Wüste. Eine Art riesiger Abwehrwall gegen Menschen aus dem südlichen Afrika. Dort – im Meer und in der Sahara – verschwanden 2016 geschätzt 20.000 Menschen. Die meisten dürften verdurstet sein. Artikel lesen

Demokratiebewegung

07. September 2017 | Togo: Präsident Gnassingbé unter Druck (Deutsche Welle)

Auf den Straßen Togos fordern hunderttausende Menschen seit Wochen lautstark den Rücktritt von Präsident Faure Gnassingbé. Am Mittwoch zogen sie wieder durch die Hauptstadt Lomé. “Free Togo” riefen die Demonstranten in den gelben und roten T-Shirts. “Faure must go!” forderten sie oder “50 Jahre sind genug” – so lange ist die Familiendynastie der Gnassingbés schon an der Macht. In zehn Städten Togos finden solche Demonstrationen immer wieder statt. Artikel lesen

EU-Außengrenzengipfel Paris

01. September 2017 | Die Jahrhundertaufgabe (Freitag)

Der Flüchtlingsgipfel in Paris hat eines deutlich gemacht: Die einstige deutsche Willkommenspolitik gehört der Vergangenheit an. Sie hat einer rigiden Abschottungspolitik Platz gemacht. Das erklärte Ziel: Illegale Migration nach Europa soll künftig erschwert und am besten unmöglich gemacht werden. Dafür wollen Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien mit afrikanischen Durchgangsländern wie Niger und Tschad, aber auch mit dem gescheiterten Staat Libyen intensiv zusammenarbeiten. Artikel lesen

Landgrabbing & Migration

29. August 2017 | 15. Afrika Film Festival in Köln

Vom 21. September bis zum 1. Oktober 2017 findet in Köln das 15. Afrika Film Festival statt – mit 80 neuen Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Kurzfilmen, 30 internationalen Gästen, Filmgesprächen, vier Live-Music-Acts, einer angolanischen Ausstellung , einer Jubiläumsparty und einem Konzert der Kasai Allstars. Der Fokus des diesjährigen Festivals liegt auf den Themen Landgrabbing und Migration. Afrique-Europe-Interact ist auch dieses Mal Kooperationspartner. Weitere Infos auf der Webseite des Festivals

EU-Grenzabschottung

29. August 2017 | Migranten in Afrika stoppen (Deutsche Welle)

Führende EU-Staaten und Transit-Staaten in Nordafrika haben in Paris über das Schicksal von Migranten beraten. Sie sollen von der Überfahrt nach Europa abgehalten werden: Nach einer ungewöhnlich langen Pressekonferenz im stickigen Elyseepalast im sommerlich heißen Paris war klar: Dieser Mini-Gipfel mit acht Beteiligten hatte tatsächlich Ergebnisse gebracht, auch wenn sie in langen Abschlusspapieren und vielen Worthülsen auf dem Podium versteckt waren. Artikel lesen

Rassismus

28. August 2017 | Lasst uns endlich in Ruhe! (taz)

Der Gedanke ist so alt wie der weiße Rassismus selbst: dass die Welt besser wäre, wenn es nicht so viele Schwarze gäbe. Heute, wo offener Rassismus in Deutschland nicht mehr salonfähig ist, versteckt er sich gern hinter diffusen Warnungen vor der „demografischen Zeitbombe“ namens Afrika und der Mahnung vor der „Bevölkerungsexplosion“. Afrika-Bild in Europa

Schmutziger Deal

23. August 2017 | Kriegsfürst in Libyen verringert Zahl der Migranten (taz)

Die Zahl der geretteten Bootsflüchtlinge vor Libyen ist im August im Vergleich zum Juli um die Hälfte gesunken. Nachdem wochenlang unklar war, woran das lag, lieferte nun der Bürgermeister des Küstenortes Sabratha, Hassan Dhawadi, eine Erklärung: „Wir haben genug von den Leichen am Strand und haben den Schmugglern verboten, ihre Boote von unseren Stränden starten zu lassen.“ Artikel lesen

Rohstoffe

17. August 2017 | Erhöhter Druck auf Bergbaukonzerne in Afrika (Deutsche Welle)

Afrikanische Regierungen nehmen ausländische Bergbaufirmen stärker in die Pflicht. Künftig sollen mehr Einheimische vom Rohstoffabbau profitieren. Doch die Strategien sind umstritten: Noch mehr Gegner braucht Tansanias Präsident John Magufuli eigentlich nicht. Mit kritischen Journalisten, faulen Beamten und der Europäischen Union hat er sich seit einem Amtsantritt schon angelegt. Nun hat der temperamentvolle Staatschef, von seinen Bürgern “Bulldozer” genannt, ausländische Bergbaufirmen ins Visier genommen. Artikel lesen

Militarisierung Sahel

17. August 2017 | Berlin und Paris wollen Sahelländer aufrüsten (spiegel online)

Die Hilfe Deutschlands und Frankreichs für eine Polizei- und Militärtruppe westafrikanischer Staaten geht offenbar weiter als bisher bekannt. Wie aus einem internen Dokument des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) hervorgeht, wollen die Regierungen Berlin und Paris nicht nur bei Ausbildung und Infrastruktur der 5000-köpfigen “G5 Sahel Joint Force” helfen, sondern auch Waffen, Munition und militärische Fahrzeuge liefern. Artikel lesen

Tote EU-Außengrenzen

16. August 2017 | Teneré-Wüste: Dreimal so viel Tote wie im Mittelmeer (tagesschau)

Meistens schauen die Menschen zurzeit aufs Mittelmeer, wenn es um das Drama der Flüchtlinge geht, die von Afrika nach Europa wollen. Die Mitarbeiter der Internationalen Organisation für Migration (IOM) blicken aber auch auf die Teneré-Wüste im westafrikanischen Staat Niger. Dort laufen wichtige Fluchtrouten Richtung Libyen zusammen, von wo aus die Menschen versuchen, ans Mittelmeer und dann weiter nach Norden zu gelangen. Artikel lesen