Für Bewegungsfreiheit & selbstbestimmte Entwicklung!

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Newsletter Nr. 11 (März 2017)

Newsletter mit aktuellen Infos zu unseren Aktivitäten (März 2017):

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Senegals Fischer leiden (Video)

Weltspiegel-Doku (6 min) zur Situation der Fischer im Senegal (Oktober 2016)

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Bewegungsdebatte

Zum Verhältnis von Afrique-Europe-Interact und Degrowth – Text von Olaf Bernau (mit Video).

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Texte zum EU-Grenzregime Richtung Afrika

Alte und neue Texte zur Vorverlagerung des EU-Grenzregimes Richtung Afrika – unter anderem zum Valetta-, Karthoum- und Rabat-Prozess

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Afrika von unten

Hier schreiben afrikanische AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact. Aktueller Text: Interview mit Alassane Dicko (Mali) zur zirkulären Migration.

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Rasthaus in Rabat

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder Dringend Spenden gesucht.

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Solidarität

News rund um Flucht und Migration - mit Fokus Westafrka

Ältere Nachrichten & Videos von der Startseite sind unter der Rubrik Archiv Startseite

Ostafrika

15. März 2017 | Konkrete Hilfe und strukturelle Veränderungen (medico)

Stephen O`Brien, der UNO-Nothilfekoordinator hat im Weltsicherheitsrat vehement darauf hingewiesen, dass, wenn jetzt nicht unmittelbar eine große Hilfsaktion anläuft, 20 Millionen Menschen in Zentral- und Ostafrika sowie im Jemen der Hungertod droht. Die Ausmaße der Katastrophe könnten auch in Ostafrika damit nochmals deutlich größer werden als in derselben Region 2011. Artikel lesen

Buchrezensionen

09. März 2017 | Wäre es nicht besser, fortzugehen?“ (Zeit Online)

Warum bricht Tom Burgis in Tränen aus? Der Reporter der Financial Times weint zu Beginn seines neuen Buchs über Afrika. Das wirkt zunächst befremdend. Doch dann erzählt Burgis, wie er sich im Krankenhausbett an die Bilder von den Opfern eines Massakers in Nigeria erinnert hat, über das er Monate zuvor berichtet hat. Die professionelle Distanz des Journalisten hat das Schuldgefühl überlagern, nicht aber verdrängen können: das Schuldgefühl, selbst am Leben zu sein. Artikel lesen

Antirassismus

1. März 2017 | Kompass – AntiRa-Newsletter Nr. 57 (März)

Umkämpfte Zeiten: (Kein) Libyen-Deal, Ceuta und Barcelona, Migrant Strikes, Afghanistan-Abschiebungen +++ 8.3.: Global Women Strike +++ 18.3. von Athen bis Hamburg, Frankfurt und Berlin: Transnationaler Aktionstag gegen Grenz- und Krisenregime +++ 25./26.3. in Berlin: Get Together 2017 +++ 30.3. – 2.4. in Frankfurt: 3. Forum zu Recht auf Stadt… Workshop zu Solidarischer Stadt +++ 8./9.4.: Vorbereitungskonferenz gegen den G20 +++ 14.-17. April: Aktionstage an der französisch-italienischen Grenze +++ 22.4.: Happy Birthday to City Plaza Athen +++ Zentrales Mittelmeer: Gegen Frontex Kriminalisierungsversuche  +++ Newsletter lesen

EU-Migrationspolitik

25. Februar 2017 | „Kollaborateure gesucht“ (iz3w)

Die EU versteht unter der Bekämpfung von Fluchtursachen in erster Linie die Bekämpfung von Flucht. Für diesen Zweck will sie afrikanische Länder in die Pflicht nehmen, mit einer Politik von Zuckerbrot und Peitsche. Nicht alle afrikanischen Regierungen spielen dabei uneingeschränkt mit. Artikel lesen

Valletta-Prozess I

20.02.2017 | Senegal: Kampf gegen Fluchtursachen (tagesschau)

Von den Migranten, die 2016 über das Mittelmeer nach Europa kamen, waren knapp 10.000 Senegalesen. Das Land zählt zu den Migrations-Hotspots in Afrika. Deswegen haben Deutschland und die Europäische Union den Senegal besonders ins Visier genommen. Millionenschwere Entwicklungsprogramme sollen Fluchtursachen bekämpfen. Ob sie eines Tages Wirkung zeigen, ist jedoch fraglich. Artikel lesen:

Valletta-Prozess II

11. Februar 2017 | EU-Afrika-Gipfel: „Schlechtes Vorbild“ (taz)

Vertreter afrikanischer Staaten haben sich kritisch über die Zusammenarbeit mit Europa im Kampf gegen die irreguläre Migration geäußert. Nach einem Gipfel von rund 60 europäischen und afrikanischen Ländern am Mittwoch und Donnerstag in Malta warfen sie der EU vor, einseitig Entwicklungsprojekte zur Fluchtursachenbekämpfung aufzulegen, dabei aber afrikanische Interessen zu übergehen. Artikel lesen

Libyen I

29. Januar 2017 | Auswärtiges Amt kritisiert „KZ-ähnliche Verhältnisse“ (Welt)

Angesichts eines möglichen Migrationspakts mit Libyen hat das Auswärtige Amt die Lage in den Flüchtlingslagern des Landes ungewöhnlich scharf kritisiert. Die deutsche Botschaft in Nigers Hauptstadt Niamey berichtet in einer sogenannten Diplomatischen Korrespondenz (intern: „Drahtbericht“) an das Bundeskanzleramt und mehrere Ministerien von „allerschwersten, systematischen Menschenrechtsverletzungen in Libyen“. Weiter lesen

Libyen II

19. Januar 2017 | Brutale Milizen als Partner Europas? (monitor-Video)

MONITOR-Recherchen zeigen, wie Mitglieder der libyschen Küstenwache nicht nur eng mit brutalen Milizen kooperieren, sondern auch Flüchtlingsboote und Retter direkt angreifen. Video gucken

EU-Außengrenze in Marokko

13. Januar 2017 | Spanien: Neue Ermittlungen wegen Schüssen in Ceuta (2014)

Mindestens 15 Tote und viele Verletzte: Das war die Bilanz eines Einsatzes der Guardia Civil, Spaniens paramilitärischer Polizeieinheit, am 6. Februar 2014 an der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta. Nun hat ein Gericht in Ceuta entschieden: Die Ermittlungen gegen die Beamten werden wieder aufgenommen. Weiter lesen

Entwicklungszusammenarbeit

12. Januar 2017 | Rücknahme von Asylbewerbern: Stabilität mit der Peitsche (taz)

Die beiden SPD-Minister Heiko Maas – Justiz – und Sigmar Gabriel – Wirtschaft und Energie – wollen die Maghrebstaaten, wenn nötig, finanziell zwingen, Abschiebekandidaten zurückzunehmen. „Den Entzug von Fördergeldern sollten wir nicht ausschließen“, wenn Länder wie Tunesien, Marokko oder Algerien die Zusammenarbeit ablehnen, erklärt Maas. „Wer nicht kooperiert, kann nicht auf Entwicklungshilfe hoffen“, sagt auch SPD-Chef und Vizekanzler Gabriel. Weiter lesen

EPA

11. Januar 2017 | EU-Freihandel mit Afrika: Unfairer Deal? (Deutsche Welle)

Was passiert, wenn die EU einerseits versucht, Fluchtursachen zu bekämpfen, aber andererseits gleichzeitig neue schafft? Die geplanten Handelsabkommen zwischen Afrika und EU könnten genau das tun, befürchten Kritiker. Senegalesische Fischer haben seit Jahren weniger Fang, weil chinesische, russische oder europäische Fischtrawler im großen Stil vor Afrikas Küsten die Fischgründe plündern. Ghanaische Tomatenbauer kommen nicht gegen Billig-Importe aus Italien an. Milchbetriebe in Burkina Faso konnten sich am heimischen Markt nicht durchsetzen, weil sie nicht mit dänischem Milchpulver konkurrieren konnten. Weiter lesen

EU-Winkelzüge

11. Januar 2017 | Eritrea: Nordkorea Afrikas oder alles halb so schlimm? (telepolis)

Eritrea – das als „Nordkorea Afrikas“ bekannte ostafrikanische Land gilt als repressiv, Flüchtlinge werden deshalb zu mehr als 90 Prozent als asylberechtigt anerkannt. Doch jetzt äußern EU-Diplomaten Zweifel, ob die Lage in Eritrea wirklich so schlimm ist, dass die Menschen reihenweise fliehen. In einem Papier, über das die FAZ berichtet, bezweifeln vier Diplomaten aus EU-Ländern, darunter der deutsche Botschafter, den 2016 erschienen UN-Menschenrechtsbericht zu Eritrea als wenig glaubwürdig. „Weiter lesen{external}”:https://www.heise.de/tp/features/Eritrea-Nordkorea-Afrikas-oder-alles-halb-so-schlimm-3593103.html