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“Wir müssen uns einmischen” – Prozess wegen verhinderter Abschiebung.

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Rasthaus in Rabat: taz-Abo-Aktion

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder.

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Küstenwache contra Sea-Watch (Video)

Erneute Attacke der libyschen Küstenwache auf zivile Seenotretter Anfang Mai 2017.

Artikel & Video

Newsletter Nr. 11 (März 2017)

Newsletter mit aktuellen Infos zu unseren Aktivitäten (März 2017):

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Senegals Fischer leiden (Video)

Weltspiegel-Doku (6 min) zur Situation der Fischer im Senegal (Oktober 2016)

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Bewegungsdebatte

Zum Verhältnis von Afrique-Europe-Interact und Degrowth – Text von Olaf Bernau (mit Video).

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Afrika von unten

Hier schreiben afrikanische AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact. Aktueller Text: Interview mit Alassane Dicko (Mali) zur zirkulären Migration.

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Solidarität

News rund um Flucht und Migration - mit Fokus Westafrka

Ältere Nachrichten & Videos von der Startseite sind unter der Rubrik Archiv Startseite

EU-Grenzregime

21. Mai 2017 | „Europas Wüstengrenze“ (German Foreign Policy)

Bundesinnenminister Thomas de Maizière verlangt die Entsendung einer EU-Grenzschutzmission an die Grenze zwischen Libyen und Niger. Weil die bisherigen Maßnahmen zur Abschottung dieser Grenze nicht die gewünschte Wirkung entfalteten, müsse man weitere Schritte ergreifen und „fact-finding missions“ in die libysch-nigrische Wüste entsenden, heißt es in einem Schreiben, das de Maizière gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus Italien in der vergangenen Woche an die EU-Kommission geschickt hat. Mehr lesen

Goldförderung

13. Mai 2017 | Mali: Bergbaukonzerne behalten den Großteil des Gewinns

Dass Mali laut einer Rangliste der Weltbank nur noch viertgrößter Goldproduzent in Afrika ist, sei nach Abdoulaye Niang keineswegs ein alarmierendes Problem, sondern eher eine gute Nachricht in einem Land, in dem ausländische Unternehmen die Vormachtstellung haben: “Besser der letzte Goldproduzent sein und seine Reserven behalten. So können sie zu gegebener Zeit besser verwendet werden; statt heute nur Krümel abzubekommen”, argumentierte er unverblümt. Auf der Webseite “Mali-Informationen” finden sich mehrere Texte aus malischen Tageszeitungen mit deutscher Übersetzung zum Thema. Artikel hier lesen

Antirassismus

12. Mai 2017 | Kompass – AntiRa-Newsletter Nr. 59 (Mai 2017 )

+++ Von der Seenotrettung bis zur Solidarischen Stadt… +++ 17.-21.5. in Köln: NSU Tribunal +++ 19.-21.5. in Ljubljana: Conference of Transnational Social Strike +++ 25./26.5. in Berlin: Flucht und Migration auf dem Kirchentag +++ 8./9.6. in Frankfurt: Weltoffene Städte – Räume einer anderen Globalisierung +++ 10.6. In Berlin: Demo gegen G20-Afrika-Partnerschaftskonferenz +++ 10.-14.6. in Dresden: JoG gegen IMK +++ 19.-25. Juni 2017 in Kassel: Documenta – 20 Jahre kein mensch ist illegal +++ 21.-25.6.: Move und BUKO in Lärz +++ Welcome to Italy Guide – neue Auflage Newsletter lesen

Libyen

05. Mai 2017 | Hunderttausende in Gefangenenzentren (tagesschau)

Der Schließer schiebt den Metallriegel beiseite und zieht die schwere Stahltür auf. Der Geruch nimmt einem den Atem: Ausdünstungen von ungewaschenen Menschen und muffiger Kleidung. Die Luft in dem hohen Raum kann nicht zirkulieren. Die vergitterten Lichtschächte in den nackten Betonwänden sind zu schmal. Auf dem unverputzten Boden, eng auf eng: Schaumgummimatratzen. Mit billigen Kunstfaserdecken. Artikel lesen

Debatte

01. Mai 2017 | Zur Notwendigkeit eines linken Fluchtursachendiskurses (Luxemburg)

Nicht nur innerhalb der EU ist die Beschäftigung mit Fluchtursachen zu einem buchstäblichen Dauerbrenner avanciert. Auch in linken Debatten und Publikationen spielt das Thema eine zunehmend stärkere Rolle. Anders als bei der EU geht es allerdings nicht darum, die Zahl ankommender Geflüchteter und Migrant*innen zu reduzieren. Im Zentrum steht vielmehr die Frage, inwiefern Flucht und Migration als Kehrseite eines endgültig aus den Fugen geratenen neoliberalen Kapitalismus zu begreifen sind – ganz im Sinne des von selbstorganisierten Geflüchteten bereit seit langem propagierten Mottos: „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“. Artikel lesen

Todeszone Mittelmeer

27. April 2017 | Sind die Retter schuld? (Monitor)

Knapp 8400 Menschen wurden am Osterwochenende im zentralen Mittelmeer gerettet. Wie viele genau ertrunken sind, weiß niemand. Und schon werden Stimmen laut, die die Helfer kritisieren. Je mehr Menschen gerettet würden, so lautet die zynische These, desto mehr würden sich auf den Weg nach Europa machen. Aber stimmt das auch? MONITOR-Recherchen zeigen: Es gibt keinerlei Belege für diese sog. „Pull-Faktor“-These. Wissenschaftliche Untersuchungen widerlegen sie sogar. Beitrag gucken

Krise im Norden

24. April 2017 | Mali: Dialog mit Dschihadisten? (taz)

Der Gedanke, mit Dschihadisten einen Dialog zu suchen, ist für die westliche Antiterrorpolitik ein Tabu. Nun aber hat in Mali eine landesweite Friedenskonferenz genau dies gefordert: Die Regierung möge Verhandlungen mit einheimischen Dschihad-Führern aufnehmen. Der Vorgang wirft viele Fragen auf. Zunächst: Hat afrikanischer Bürgerwille überhaupt eine Chance, gehört zu werden, gegen die Phalanx westlicher Sicherheitsstrategen, zu der in Mali auch die Bundeswehr zählt? Und handelt es sich hier womöglich um einen Aufschrei der Verzweiflung – um ein Signal, dass der bisherige War on Terror in Mali gescheitert ist? Artikel lesen

Geflüchtete Mali

19. April 2017 | Gao: Der Weg ist versperrt (taz)

Der Bundeswehrstandort Gao in Mali gilt als Drehkreuz für afrikanische Migranten und Flüchtlinge. Für viele wird er zur Sackgasse: Alpha Mahamadou Diallo starrt stumm auf den Fernseher. Er trägt ein schwarzes, zerschlissenes T-Shirt, eine gelbe Sporthose, am rechten Handgelenk eine Uhr. Zwei Passbilder hält er in der linken Hand und spielt mit ihnen. Das rechte Auge ist angeschwollen, als ob er sich geprügelt und verloren hätte. Diallo ist ein schmächtiger Jugendlicher. Artikel lesen

Hungersnot Ostafrika

18. April 2017 | Krieg und Dürre sind nicht die einzigen Ursachen (analyse & kritik)

Am Mittwoch, dem 22. März, wandte sich der somalische Minister Abdirahman Mohamed Hussein an die Weltöffentlichkeit und gab bekannt, dass in den letzten Stunden in der Region Jubaland 26 Menschen verhungert seien. Am selben Tag tötete Khalid Masood in London bei einem terroristischen Anschlag drei Menschen. Während der Anschlag die westliche Medienberichterstattung in den folgenden Tagen beherrschte, ging der Appell des somalischen Ministers weitgehend unter. Bilder von hungernden Menschen und Tieren im Südsudan und in Somalia zeigen die Redaktionen der Mainstream-Medien zwar seit Wochen, aber sie bleiben Randnotizen. Artikel lesen

Kongo

17. April 2017 | Konflikte ohne Öffentlichkeit und Zeugen (taz)

Der Kongo ist berüchtigt für mysteriöse politische Morde. Patrice Lumumba, der Befreiungsheld und erste Premierminister des Landes nach der Unabhängigkeit von Belgien, wurde am 17. Januar 1961 im Busch von Katanga erschossen; es dauerte vierzig Jahre, bis die Umstände enthüllt wurden. Dag Hammerskjöld, UN-Beauftragter für den Kongo, starb am 18. September 1961 beim Absturz seines Flugzeuges über Sambia; bis heute sind die genauen Umstände des mutmaßlichen Abschusses ungeklärt. Und am 12. März 2017 starben im Busch von Kasai die beiden UN-Ermittler Michael Sharp und Zaida Catalán (…). Artikel lesen

Libyen

07. April 2017 | Abkommen zur Schließung der Grenze mit Niger und Sudan (telepolis)

Italien hat mit Stammesführern in Libyen ein Abkommen zur Sicherung der Südgrenze getroffen, wie Innenminister Marco Minniti bekannt gab. Demnach wurde mit 60 Stammesführern verhandelt, um Flüchtlingsbewegungen hauptsächlich aus Niger und dem Sudan zu unterbinden. Die 60 Stämme rivalisieren laut Medienberichten untereinander. Italien setzt insbesondere auf die großen Stämme der Tuareg, die die Grenze mit Algerien kontrollieren und die Tebu (oder auch Tubu), die an der Grenze zum Tschad und zum Sudan eine wichtige Rolle spielen. Artikel lesen

Marokko

05. April 2017 | Gestrandete erzwingen neue Einwanderungspolitik (Freitag)

Nachdem es Ende Februar hunderte Menschen in die spanische Exklave Ceuta geschafft hatten, veröffentlichte die Lokalzeitung El Faro de Ceuta ein Video des Freudentaumels. Einige der Migranten bedanken sich darin für die „Gastfreundschaft“ Marokkos und bei dessen König Mohammed VI. Den Monarchen dürfte es freuen, bemüht er sich doch, sein Land als eines darzustellen, das sich der Einwanderer annimmt. Am 12. Dezember 2016 hatte er als Staatsoberhaupt verkündet, man starte unverzüglich eine „massive Regularisierungskampagne“ für Migranten ohne Aufenthaltstitel. Artikel lesen