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Newsletter Nr. 11 (März 2017)

Newsletter mit aktuellen Infos zu unseren Aktivitäten (März 2017):

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Senegals Fischer leiden (Video)

Weltspiegel-Doku (6 min) zur Situation der Fischer im Senegal (Oktober 2016)

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Bewegungsdebatte

Zum Verhältnis von Afrique-Europe-Interact und Degrowth – Text von Olaf Bernau (mit Video).

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Texte zum EU-Grenzregime Richtung Afrika

Alte und neue Texte zur Vorverlagerung des EU-Grenzregimes Richtung Afrika – unter anderem zum Valetta-, Karthoum- und Rabat-Prozess

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Afrika von unten

Hier schreiben afrikanische AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact. Aktueller Text: Interview mit Alassane Dicko (Mali) zur zirkulären Migration.

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Rasthaus in Rabat

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder Dringend Spenden gesucht.

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Solidarität

News rund um Flucht und Migration - mit Fokus Westafrka

Ältere Nachrichten & Videos von der Startseite sind unter der Rubrik Archiv Startseite

Geflüchtete Mali

19. Aprl 2017 | Gao: Der Weg ist versperrt (taz)

Der Bundeswehrstandort Gao in Mali gilt als Drehkreuz für afrikanische Migranten und Flüchtlinge. Für viele wird er zur Sackgasse: Alpha Mahamadou Diallo starrt stumm auf den Fernseher. Er trägt ein schwarzes, zerschlissenes T-Shirt, eine gelbe Sporthose, am rechten Handgelenk eine Uhr. Zwei Passbilder hält er in der linken Hand und spielt mit ihnen. Das rechte Auge ist angeschwollen, als ob er sich geprügelt und verloren hätte. Diallo ist ein schmächtiger Jugendlicher. Artikel lesen

Hungersnot Ostafrika

18. April 2017 | Krieg und Dürre sind nicht die einzigen Ursachen (analyse & kritik)

Am Mittwoch, dem 22. März, wandte sich der somalische Minister Abdirahman Mohamed Hussein an die Weltöffentlichkeit und gab bekannt, dass in den letzten Stunden in der Region Jubaland 26 Menschen verhungert seien. Am selben Tag tötete Khalid Masood in London bei einem terroristischen Anschlag drei Menschen. Während der Anschlag die westliche Medienberichterstattung in den folgenden Tagen beherrschte, ging der Appell des somalischen Ministers weitgehend unter. Bilder von hungernden Menschen und Tieren im Südsudan und in Somalia zeigen die Redaktionen der Mainstream-Medien zwar seit Wochen, aber sie bleiben Randnotizen. In diesen Randnotizen werden immer wieder Krieg und Dürre als quasi-natürliche Ursachen des Hungers genannt. Artikel lesen

Antirassismus

10. April 2017 | Kompass – AntiRa-Newsletter Nr. 58 (April 2017 )

8.4. in Berlin: Take back the future – International Roma Day +++ 7./8./9.4. in Hamburg: Vorbereitungskonferenz gegen den G20 +++ 14.-17. April: Aktionstage an der französisch-italienischen Grenze +++ 18.4. in Ungarn: Transnationale Demo an der Grenze/Röszke 11 Solidarität +++ 22.4. in Athen: City Plaza Geburtstag/Räumung besetzter Häuser +++ Zentrales Mittelmeer: Report Alarm Phone, Statements der zivilen Rettungsschiffe +++ Kämpfe gegen Dublin Verordnung +++ 5. – 7.5. in Osnabrück: Kritnet Tagung mit Solidarischer Stadt +++ 6./7.5. in Bielefeld: Get Together4We`ll Come United +++ 13. Mai in Pforzheim: landesweite Demo gegen Abschiebehaft u.v.m. Newsletter lesen

Libyen

07. April 2017 | Abkommen zur Schließung der Grenze mit Niger und Sudan (telepolis)

Italien hat mit Stammesführern in Libyen ein Abkommen zur Sicherung der Südgrenze getroffen, wie Innenminister Marco Minniti bekannt gab. Demnach wurde mit 60 Stammesführern verhandelt, um Flüchtlingsbewegungen hauptsächlich aus Niger und dem Sudan zu unterbinden. Die 60 Stämme rivalisieren laut Medienberichten untereinander. Italien setzt insbesondere auf die großen Stämme der Tuareg, die die Grenze mit Algerien kontrollieren und die Tebu (oder auch Tubu), die an der Grenze zum Tschad und zum Sudan eine wichtige Rolle spielen. Artikel lesen

Marokko

05. April 2017 | Gestrandete erzwingen neue Einwanderungspolitik (Freitag)

Nachdem es Ende Februar hunderte Menschen in die spanische Exklave Ceuta geschafft hatten, veröffentlichte die Lokalzeitung El Faro de Ceuta ein Video des Freudentaumels. Einige der Migranten bedanken sich darin für die „Gastfreundschaft“ Marokkos und bei dessen König Mohammed VI. Den Monarchen dürfte es freuen, bemüht er sich doch, sein Land als eines darzustellen, das sich der Einwanderer annimmt. Am 12. Dezember 2016 hatte er als Staatsoberhaupt verkündet, man starte unverzüglich eine „massive Regularisierungskampagne“ für Migranten ohne Aufenthaltstitel. Artikel lesen

Kongo/Senegal/Burkina Faso

25. März 2017 | Auf die Barrikaden (Deutschlandfunk)

Im Kongo herrscht angespannte Ruhe. Nach wochenlangen blutigen Unruhen hatten sich Regierung und Opposition geeinigt: Präsident Kabila darf bis Ende 2017 weiterregieren. Danach soll er abtreten. Doch die Proteste gegen Kabila halten an – und erfassen immer mehr Teile des riesigen Landes und seiner Zivilgesellschaft. Beitrag hören oder lesen

Ostafrika

15. März 2017 | Konkrete Hilfe und strukturelle Veränderungen (medico)

Stephen O`Brien, der UNO-Nothilfekoordinator hat im Weltsicherheitsrat vehement darauf hingewiesen, dass, wenn jetzt nicht unmittelbar eine große Hilfsaktion anläuft, 20 Millionen Menschen in Zentral- und Ostafrika sowie im Jemen der Hungertod droht. Die Ausmaße der Katastrophe könnten auch in Ostafrika damit nochmals deutlich größer werden als in derselben Region 2011. Artikel lesen

Buchrezensionen

09. März 2017 | Wäre es nicht besser, fortzugehen?“ (Zeit Online)

Warum bricht Tom Burgis in Tränen aus? Der Reporter der Financial Times weint zu Beginn seines neuen Buchs über Afrika. Das wirkt zunächst befremdend. Doch dann erzählt Burgis, wie er sich im Krankenhausbett an die Bilder von den Opfern eines Massakers in Nigeria erinnert hat, über das er Monate zuvor berichtet hat. Die professionelle Distanz des Journalisten hat das Schuldgefühl überlagern, nicht aber verdrängen können: das Schuldgefühl, selbst am Leben zu sein. Artikel lesen

EU-Migrationspolitik

25. Februar 2017 | „Kollaborateure gesucht“ (iz3w)

Die EU versteht unter der Bekämpfung von Fluchtursachen in erster Linie die Bekämpfung von Flucht. Für diesen Zweck will sie afrikanische Länder in die Pflicht nehmen, mit einer Politik von Zuckerbrot und Peitsche. Nicht alle afrikanischen Regierungen spielen dabei uneingeschränkt mit. Artikel lesen

Valletta-Prozess I

20.02.2017 | Senegal: Kampf gegen Fluchtursachen (tagesschau)

Von den Migranten, die 2016 über das Mittelmeer nach Europa kamen, waren knapp 10.000 Senegalesen. Das Land zählt zu den Migrations-Hotspots in Afrika. Deswegen haben Deutschland und die Europäische Union den Senegal besonders ins Visier genommen. Millionenschwere Entwicklungsprogramme sollen Fluchtursachen bekämpfen. Ob sie eines Tages Wirkung zeigen, ist jedoch fraglich. Artikel lesen:

Valletta-Prozess II

11. Februar 2017 | EU-Afrika-Gipfel: „Schlechtes Vorbild“ (taz)

Vertreter afrikanischer Staaten haben sich kritisch über die Zusammenarbeit mit Europa im Kampf gegen die irreguläre Migration geäußert. Nach einem Gipfel von rund 60 europäischen und afrikanischen Ländern am Mittwoch und Donnerstag in Malta warfen sie der EU vor, einseitig Entwicklungsprojekte zur Fluchtursachenbekämpfung aufzulegen, dabei aber afrikanische Interessen zu übergehen. Artikel lesen