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Senegals Fischer leiden (Video)

Weltspiegel-Doku (6 min) zur Situation der Fischer im Senegal (Oktober 2016)

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Bewegungsdebatte

Zum Verhältnis von Afrique-Europe-Interact und Degrowth – Text von Olaf Bernau (mit Video).

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Texte zum EU-Grenzregime Richtung Afrika

Alte und neue Texte zur Vorverlagerung des EU-Grenzregimes Richtung Afrika – unter anderem zum Valetta-, Karthoum- und Rabat-Prozess

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Afrika von unten

Hier schreiben afrikanische AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact. Aktueller Text: Interview mit Alassane Dicko (Mali) zur zirkulären Migration.

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Newsletter Nr.10

Newsletter mit aktuellen Infos zu unseren Aktivitäten (Oktober 2016):

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Rasthaus in Rabat

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder Dringend Spenden gesucht.

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Solidarität

Offener Brief Emmanuel Mbolela

Bilder NoStress-Tour

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News rund um Flucht und Migration - mit Fokus Westafrka

Ältere Nachrichten & Videos von der Startseite sind unter der Rubrik Archiv Startseite

Festung Europa

03. Dezember 2016 | Bundesregierung will Hotspots in Tunesien (Zeit Online)

Die Bundesregierung will laut einem Bericht des Spiegel den Weg für Flüchtlinge über die Mittelmeerroute massiv erschweren. Das Bundesinnenministerium unter Minister Thomas de Maizière (CDU) plane Hotspots für Flüchtlinge in Tunesien. Ganz neu ist die Diskussion darum nicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte schon vor Monaten vorgeschlagen, mit Tunesien und Ägypten einen ähnlichen Flüchtlingspakt auszuhandeln wie mit der Türkei. Weiterlesen

Antirassismus

3. Dezember 2016 | Kompass – AntiRa-Newsletter Nr. 55 (Dezember)

Ab 6.12. in Göttingen, Köln, Lübeck, Hamburg, Kiel und Berlin – Hotel City Plaza on Tour II +++ 10.12. in Frankfurt, Hildesheim, Bremen, Berlin: Demos gegen Abschiebungen nach Afghanistan +++ Balkanroute: Pushbacks überall +++ Röszke 11: 10 Jahre Haft im Schauprozess +++ Aufstand in bulgarischem Flüchtlingslager +++ Ausbruch nach Feuer im Abschiebeknast in Istanbul +++ Kampagne: You can`t evict Solidarity! +++ Zentrales Mittelmeer: Rekordjahr der Ankunft. Newsletter lesen

Festung Europa

28. November 2016 | EU-Flüchtlingspolitik in Libyen (taz-Rechercheprojekt)

Eigentlich ist Manlio Scopigno kein Seemann. Der Brigadegeneral kommandierte Fallschirmregimenter. Italien entsandte ihn nach Somalia, Bosnien, Kosovo, Mazedonien, Libanon. Heute befehligt Scopigno die größte Seestreitmacht der EU: Die Militärmission Eunavfor Med, auch genannt „Operation Sophia“, die vor Libyens Küsten kreuzt, wo dieses Jahr schon über 4.600 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa ertrunken sind. Weiterlesen

Klimawandel

23. November 2016 | Klimagipfel in Marrakesch 2016 (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Der UN-Klimagipfel in Marrakesch war im Voraus von vielen als „COP of Action“ gehandelt worden. Tatsächlich aber war er zu großen Teilen – wenn auch nicht ausschließlich – ein Klimagipfel der Beschwörungsformeln. Fast mantrahaft wirkten die Bekundungen der Verhandler*innen, den Klimaschutz voranbringen und am Pariser Abkommen festhalten zu wollen – noch einmal verstärkt durch die befürchteten Auswirkungen der Wahl Trumps auf das sensible Verhandlungsgefüge. Weiter lesen

Richtung Norden

23. November 2016 | Die Ehre der Schleuser (taz-Rechercheprojekt)

Der Mann, der 3.000 Menschen auf den Weg nach Europa gebracht hat, hat die Ausstrahlung eines Staubsaugervertreters. Er sieht nicht aus wie ein kaltblütiger Verbrecher, zu dem Schleuser hochgespielt werden. Dass er so viel Menschen in drei Jahren überzeugt hat, nach Europa zu reisen, wirkt wie ein Zufall. Oder wie ein Argument für die Triebkraft ihrer Not. Weiterlesen

Rassismus

8. November 2016 | FU Berlin entkolonialisieren (Petition)

Anlässlich einer Ringvorlesung zum Klimawandel in Afrika haben verschiedene Angehörige der Freien Universität kritisiert, dass nicht ein*e einzige*r afrikanische*r Akademiker*in oder Akademiker*innen der afrikanischen Diaspora bei der Ringvorlesung sprechen wird. Dazu die Kritiker_innen: “Was auch immer die Gründe dafür sein mögen, letztlich werden afrikanische Stimmen dadurch völlig zum Schweigen gebracht. In unserem Schreiben baten wir um eine Antwort. Wir haben keine erhalten.” Petition lesen & unterschrieben

Festung Europa I

29. Oktober 2016 | Die gekaufte Grenze (Zeit Online)

Deutschland rüstet afrikanische Staaten wie Tunesien mit Überwachungstechnik auf, um Flüchtlinge zu stoppen. Für europäische Konzerne ist das ein Milliardengeschäft: Die wichtigste Grenze der Bundesrepublik Deutschland liegt nicht vor Passau oder Deggendorf. Sie liegt nicht am Rhein, nicht an der Oder, den Alpen oder am Wattenmeer. Sie liegt weit von Deutschland entfernt, sie führt durch sandige Wüsten, entlang von Küsten mit weißem Strand und türkisblauem Meer. Deutschlands wichtigste Grenze liegt in Afrika. Weiter lesen

Richtung Norden

27. Oktober 2016 | Der lange Weg der Flüchtlinge nach Libyen (süddeutsche zeitung)

Wenn aus Libyen kommende Flüchtlinge auf Europas Radar auftauchen – im besten Fall auf dem eines im Mittelmeer kreuzenden Rettungsschiffes, im schlechtesten Fall auf dem der Nachrichtenredaktionen, wenn wieder ein Boot gesunken ist -, haben die meisten jahrelange Strapazen hinter sich. Die Überfahrt nach Italien ist sicherlich einer der gefährlichsten, aber nur der letzte Abschnitt ihrer langen Reise. Weiter lesen

Festung Europa II

26. Oktober 2016 | Angriff auf Flüchtlingsboot (Deutschlandfunk)

Die Hilfsorganisation Seawatch hat ihre Vorwürfe gegen die libysche Küstenwache bekräftigt. Man könne beweisen, dass sie in der Nacht zu Freitag einen Einsatz zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer behindert habe, sagte Seawatch-Sprecher Ruben Neugebauer im Deutschlandfunk. Die Küstenwache sei für den Tod von bis zu 30 Menschen verantwortlich. Gespräch mit Ruben Neugebauer

Valetta-Prozess I

22. Oktober 2016 | EU-Flüchtlingspolitik in Afrika (taz)

Nur ein Jahr hat die staatliche Willkommenspolitik gegenüber Flüchtlingen gehalten. Jetzt wurde beim EU-Gipfel in Brüssel versucht, die Schotten dichtzumachen. Die zentrale Mittelmeerroute aus Afrika nach Europa soll von der neuen Frontex-Agentur für Grenz- und Küstenwache mit Kriegsschiffen verriegelt, afrikanische Länder verpflichtet werden, „ihre“ Wirtschaftsmigranten zurückzunehmen, und zwar „unter Einsatz aller einschlägigen – auch entwicklungs- und handelspolitischen – Maßnahmen, Instrumente und Hilfsmittel“ – so klingt die neue EU-Politik gegenüber ihrem Nachbarkontinent Afrika. taz-Artikel lesen

Valetta-Prozess II

11. Oktober 2016 | „EU lagert Migrationsabwehr nach Ägypten aus“ (telepolis)

Das umstrittene Flüchtlingsabkommen mit der Türkei macht Schule. Derzeit arbeitet die EU mit Hochdruck an einer engeren Einbindung Ägyptens in die Festung Europa. Das autoritäre Regime von Ägyptens Präsident al-Sisi wird mit Waffen- und polizeilichen Ausbildungshilfen, aber auch politischer Rückendeckung bei Laune gehalten, doch der Versuch, mit al-Sisis Hilfe die Migration im östlichen Mittelmeer einzudämmen, ist auf Treibsand gebaut. Ganzen Artikel lesen