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Video-Interview

Der europäische Kolonialismus habe in Afrika bis heute Spuren hinterlassen, sagt die Journalistin Veye Tatah. Die Afrikaner hätten ein unheilvolles Selbstbild verinnerlicht. Damit stünden sie sich selbst im Weg.

Interview auf Webseite der Deutschen Welle (12 min) gucken

Video: Sandkonflikte

Der globale Bauboom hat Sand zum Konfliktstoff werden lassen – nicht nur in Senegal.

Beitrag auf tagesschau.de – inklusive Video

Materialien

Unterrichtsmaterialien zu Flucht und Migration aus bzw. in Afrika.

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Textempfehlung

Rezension

Christian Jakob Simone Schlindwein: Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert, 2017

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Rasthaus in Rabat: taz-Abo-Aktion

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder.

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Solidarität

News rund um Flucht und Migration - mit Fokus Westafrka

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Neuer Film

20. September 2018 | Mit der Kamera auf der Fluchtroute (Deutsche Welle)

Auf der Flucht aus der Elfenbeinküste passierte Kumut Imesh sechs Länder, ehe er Europa erreichte. 13 Jahre später machte er sich auf, seine Route filmisch nachzuverfolgen. Daraus entstand der Dokumentarfilm “Revenir” – zusammen mit dem australischen Filmemacher David Fedele. Artikel lesen

EU-Migrationspolitik

20. September 2018 | Ägypten lässt keine Flüchtlingsboote mehr ablegen (Standard)

Kairo steht aber selbst wegen des Vorwurfs von Menschenrechtsverletzungen massiv in der Kritik Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) strebt als derzeitiger EU-Ratspräsident in Sachen Migrationsbekämpfung in Nordafrika eine engere Zusammenarbeit mit Ägyptens Militärregime an. Das erklärte er auf dem EU-Gipfel in Salzburg am Donnerstag. Artikel lesen

Schuldenkrise

14. September 2018 | Das Comeback des IWF in Afrika

In Afrika erlebt derzeit eine Organisation ihr Comeback, mit der viele Bewohner des Kontinents wohl gerne nie wieder zu tun gehabt hätten: der Internationale Währungsfonds (IWF). Der Grund: Der Schuldenstand einiger afrikanischer Länder ist in den vergangenen Jahren derart angestiegen, dass vielerorts der Staatsbankrott droht. Artikel lesen

Freinhandelszone in Afrika

12. September 2018 | Kontinentale Freihandelszone kommt in die Spur (afrika.info)

Der Choithrams-Supermarkt in Freetown, Sierra Leone, ist voll von importierten Produkten: In den Regalen stapeln sich Schokolade aus der Schweiz, Milch und Toilettenpapier aus Holland, Zucker aus Frankreich, Streichhölzer aus Schweden und Zahnstocher aus China. Etliche dieser Produkte werden auch in afrikanischen Ländern wie Ghana, Marokko, Nigeria oder Südafrika produziert. Weiter lesen

Libyen

06. September 2018 | Zwei Protokolle "Wir sind keine Tiere" (zeit-online)

Im Chaos gefangen sind rund 8.000 Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchende, die in Gefangenenlagern quer über Tripolis verteilt waren. Sie hatten zuvor versucht, mit dem Boot nach Europa zu kommen, waren dann von der libyschen Küstenwache zurück an Land gebracht und gefangen genommen worden. Weiter lesen

China-Afrika-Forum

05. September 2018 | Afrika - nur Passagier im China-Express?

“Wir empfangen afrikanische Länder mit offenen Armen und nehmen sie mit in Chinas Entwicklungs-Express.” Diese Aussage von Chinas Präsident Xi Jinping zu Beginn des siebten China-Afrika-Kooperationsforums (FOCAC) am Montag in Peking machte deutlich, wer im chinesischen Schnellzug Passagier ist und wer die Lok steuert. Weiter lesen

Tschadsee-Konferenz

04. September 2018 | Tschadsee-Region: Boko Haram und Klimawandel (taz)

Die unter der Islamisten-Organisation Boko Haram und dem Klimawandel leidende Tschadsee-Region soll in den kommenden Jahren mit mehr als zwei Milliarden Dollar internationaler Hilfe unterstützt werden. Bei der Tschadsee-Konferenz am Montag in Berlin hätten über 70 Staaten, internationale Organisationen und zivilgesellschaftliche Akteure insgesamt 2,17 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe zugesagt, teilte das Auswärtige Amt mit. Weiter lesen

Dschihadismus in Mali

04. September 2018 | Rising extremism stirs inter-communal conflict (Irin)

Besides one stoic village chief who sat sharpening his knife on a rock under the baking sun, there is nobody left in Kara. Everybody else fled the ethnic Dogon village one morning in May when armed men from the neighbouring village – populated by Fulani herdsman – climbed over a sand dune shooting wildly in the air. Weiter lesen

Afrika

03. September 2018 | Herrscher halten ihre aufstrebende Generation klein (taz)

Das Verhältnis der Staatsmacht zu ihren Bürgern ist in vielen afrikanischen Ländern eine ganz besondere Angelegenheit. Getreu dem Erbe der kolonialen Gewaltherrschaft halten viele Herrscher die Bürger ihrer Länder für ihre persönliche Verfügungsmasse und Bürgerrechte für einen Gnadenakt des Staates. Das Gewaltmonopol des Staates interpretieren sie als Recht auf staatliche Gewaltanwendung nach Gutdünken. taz-Kommentar von Dominic Johnson

Bewegungsmeldungen

01. September 2018 | AntiRa Kompass – Newsletter (September 2018)

4. – 9. September in Darmstadt, Hanau, Frankfurt, Kassel und Berlin: Schutzräume für Solidarische Städte +++ Ab 15.9. bis 30.9.: SoliPolis-Festival auf der Veddel in Hamburg +++ 15.9. in Hanau: Mini-Parade für We`ll Come United +++ 16.9.: Köln zeigt Haltung – Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität +++ 16.9. am Brenner: Solidarische Bergwanderung +++ 17./18.9. in Frankfurt: Seebrücken gegen Seehofer-Auftritt +++ Newsletter lesen

Migration in Westafrika

31. August 2018 | Benin City ist Nigerias Hotspot der Emigration nach Europa (taz)

In Benin City hängen vor zahlreichen Einkaufszentren Werbeplakate für Sprachkurse: Italienisch, Deutsch, Spanisch, Französisch. Nirgendwo fallen sie so sehr auf wie hier in dieser Zweimillionenstadt, historisches Zentrum der Emigration. Nirgendwo sonst in Nigeria ist der Wunsch, nach Europa zu gehen, so stark wie hier. Weiter lesen

Deutsche Afrika-Politik

29. August 2018 | Merkel in Afrika: Gut gemeint ist nicht gut gemacht (hr-info)

Man könnte meinen, die Bundesregierung habe Afrika gerade erst entdeckt. Seit dem letzten Jahr, seit dem G20-Gipfel, habe ich das Gefühl, als gehe es um nichts anderes mehr als um Afrika. Natürlich könnte man erleichtert rufen: Gut so, endlich, wird auch Zeit! Ich finde aber, man kann – und muss – mit Blick auf die meisten Pläne und Initiativen einwenden: Bitte nicht! Weiter lesen

Neuer Run auf Afrika

29. August 2018 | China, Indien, Türkei: Alle wittern sie Chancen in Afrika (taz)

Mit Afrika ist es wie mit einem Restaurant (oder der Liebe): So lange es leer ist, will niemand dort essen. Je besser es dagegen besucht ist desto mehr Besucher zieht es an. Fair ist das nicht, klar. So wurde Afrika lange Zeit kaum beachtet – von Politikern wie Geschäftsleuten –, galt es doch als verlorener Kontinent. Das hat sich jüngst stark geändert. Allein diese Woche reisen drei europäische Spitzenpolitiker durch Afrika. Weiter lesen

Nahrungsmittelkrise im Sahel

23. August 2018 | Mali: Mit Fischen gegen die Dürre (Deutsche Welle)

Tenimba Diakité steht auf ihrem kleinen Feld, wo sie Mais, Zwiebeln und Okraschoten anbaut. In der Ferne sieht man die Ufer des Flusses Senegal, der ins gleichnamige Nachbarland fließt. Der Boden ihres Feldes ist grün. Doch dann bückt sich die über 60-jährige Bäuerin und klopft mit ihrem langen, dünnen Zeigefinger auf die Erde. Es klingt, als würde jemand an eine Tür klopfen, denn der Untergrund ist hart. Weiter lesen

Rassismus

07. Juni 2018 | Mord an malischem Erntehelfer in Kalabrien (Standard)

Bei einer verlassenen Ziegelei bei San Calogero in Kalabrien wollte er Blech für seine Baracke sammeln. Dabei wurde Soumaila Sacko erschossen. Die Kugel, aus über 60 Metern gefeuert, traf ihn am Kopf. Der 29-Jährige war sofort tot, einer der zwei Freunde, die ihn begleiteten, wurde am Bein verletzt. Artikel lesen

EU-Grenzregime

05. Juni 2018 | Mehr Migranten aus Tunesien (Telepolis)

Tunesien sei ein demokratisches und freies Land, das gegenwärtig aber „keine Gentlemen exportiert, „sondern oft und bereitwillig Zuchthäusler“, sagte Matteo Salvini. Im Orginal lautet der Ausdruck für die Zuchthäusler „galeotti“. Das ist ein harter Begriff, der in der soften Form an die Panzerknacker denken lässt und auf jeden Fall an verurteilte Verbrecher Die tunesische Regierung ist verärgert. Das Außenministerium in Tunis bestellte den italienischen Botschafter zum Gespräch ein. Artikel lesen