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Video: Lager in Libyen (ARD)

“Für mich sind das keine Menschen, sondern Teufel”. Schockierende Reportage (6.41 min) über Folterlager in Libyen.

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Video-Interview

Der europäische Kolonialismus habe in Afrika bis heute Spuren hinterlassen, sagt die Journalistin Veye Tatah. Die Afrikaner hätten ein unheilvolles Selbstbild verinnerlicht. Damit stünden sie sich selbst im Weg.

Interview auf Webseite der Deutschen Welle (12 min) gucken

Video: Sandkonflikte

Der globale Bauboom hat Sand zum Konfliktstoff werden lassen – nicht nur in Senegal.

Beitrag auf tagesschau.de – inklusive Video

Materialien

Unterrichtsmaterialien zu Flucht und Migration aus bzw. in Afrika.

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Rezension

Christian Jakob Simone Schlindwein: Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert, 2017

Rezension hier lesen

Fokus Sahel

Das Netzwerk Fokus Sahel (an dem Afrique-Europe-Interact beteiligt ist) veröffentlicht regelmäßig einen äußerst informativen Newsletter mit Links zu Sahel-bezogenen Artikeln, Studien etc.

Webseite Fokus Sahel

Rasthaus in Rabat

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder.

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Solidarität

News: Flucht & Migration - mit Fokus West- und Nordafrika

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Migration

19. Juni 2019 | Kein Weg mehr durch Agadez (Le monde diplomatique)

Der Busbahnhof von Agadez liegt wie im Dornröschenschlaf. Die warme Jahreszeit schickt ihre Vorboten. Schon im Morgengrauen hat sich eine feine Staubschicht über die Stadt gelegt. Das Wetter ist jedoch nicht der Grund für die wenigen Reisenden. „Es gibt schon lange keine mehr“, beklagt ein Schalterbeamter, der auf einer Matte neben seinem schlafenden Kollegen liegt. „Die Leute, die nach Norden wollen, halten sich versteckt.“ Artikel lesen

Fokus Sahel

12. Juni 2019 | Newsletter zu Sahel-Themen: Nr. 15 – Juni 2019

Fokus Sahel, gegründet 2013/14, ist ein zivilgesellschaftliches Netzwerk, das zu friedens- und entwicklungspolitischen Themen im Sahel arbeitet – Afrique-Europe-Interact ist auch dabei. Ziel ist es, Wissen zu teilen, vernetzt zu handeln und im Falle von Repression Partnerorganisationen bzw. Mitstreiter*innen im Sahel zu stärken. In diesem Sinne veröffentlicht Fokus Sahel in unregelmäßigen Abständen einen Newsletter – mit Sahel-bezogenen Meldungen (in deutscher, englischer und französischer Sprache). Newsletter lesen

Mali

12. Juni 2019 | Rache im Dogon-Land (taz)

So deutlich wurde Malis Präsident Ibrahim Boubacar Keïta bisher nach keinem Anschlag. Doch jetzt brach Ibrahim Boubacar Keïta sogar seinen Aufenthalt in der Schweiz ab und sagte, das Überleben Malis stehe auf dem Spiel. Grund dafür ist das Massaker von Soban Dah, einem Dorf im Dogon-Land im Zentrum Malis. Am Sonntag sind dort mindestens 95 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende wurden verletzt, nach einigen wird weiter gesucht [Die Zahl der Toten wird inzwischen mit ca. 40 angegeben]. Artikel lesen

Bewegungsmeldungen

01. Juni 2019 | Kompass-Newsletter Nr. 79 - 06/2019

WatchTheMed Alarm Phone: Umkämpfte Routen im Mittelmeer +++ Sea Watch nach Rettungseinsatz und Konfiszierung wieder frei +++ 11.-14.6. in Kiel: Konferenz von Jugendliche ohne Grenzen und am 12.6. Bündnis-Demo zur Innenministerkonferenz +++ 13./14. Juni in Berlin: Kongress „Sichere Häfen – Leinen los für kommunale Aufnahme“ +++ 18.6. in Hamburg: Veranstaltung Familien haben ein Recht auf gemeinsames Leben +++ 28.-30. Juni in München: Solidarity City Konferenz +++ 9.-14. Juli bei Nantes/Frankreich: Transborder Summer Camp Newsletter lesen

Merkel im Sahel

02. Mai 2019 | Wüstenwächter stehen nicht im Regen (taz)

Als Kanzlerin Angela Merkel das letzte Mal nach Niger reiste, blieb sie nur wenige Stunden. Doch der Besuch im Oktober 2016 hatte es in sich. Merkel drängte damals darauf, dass das Land die Route durch die Sahara schließt. 330.000 Menschen zogen in jenem Jahr durch die Wüstenstadt Agadez nach Libyen, viele wollten weiter nach Europa. Bei ihrem am Donnerstag beginnenden Besuch bleibt die deutsche Kanzlerin immerhin eine Nacht in Niamey. Präsident Mahamadou Issoufou hat sich als einer der verlässlichsten strategischen Partner der EU in der Region erwiesen. Artikel lesen

Angriff auf Kirche

29. April 2019 | Mehrere Tote in Burkina Faso (taz)

Es ist ein Schock für . Am Sonntag sind bei einem Angriff auf die protestantische Kirche in Silgadij in der nördlichen Provniz Sahel mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Täter kamen auf Mopeds und eröffneten das Feuer, als die Gottesdienstbesucher gegen 13 Uhr die Kirche gerade verlassen wollten. Unter den Opfern befand sich auch der Pastor. Mindestens zwei Personen wurden lokalen Medien zufolge verschleppt. Artikel lesen

Flüchltingslager Niger

26. April 2019 | Im Wartesaal Europas (taz)

Wer hat schon schriftlich, aus der Hölle befreit worden zu sein? Bei Badessa Abiy ist es noch nicht lang her, 14 Monate um genau zu sein, dass er abgeholt wurde, aus einem Ort voller Qualen, ausgeflogen zu diesem schieferfarbenen, dreistöckigen Wohnhaus, am Ende einer unbefestigten Straße in Niamey, der Hauptstadt Nigers. Das ist nun das Zuhause von Badessa Abiy, 42 Jahre alt, Christ, Flüchtling aus Äthiopien. Tatsächlich heißt er anders, aber er fürchtet Ärger mit den Behörden, wenn er mit einer Zeitung spricht. Artikel lesen

Islamismus

25. April 2019 | Burkina Faso: Das Koglweogo-Dilemma (taz)

In Burkina Faso gibt es immer mehr islamistische Terroranschläge. Jetzt schlagen lokale Milizen namens „Wächter des Waldes“ (Koglweogo) mit dem Segen der Behörden zurück. Ihre blutigen Racheangriffe richten sich vor allem gegen die Volksgruppe der Peul. So entwickelt sich eine Spirale der Gewalt, und das ethnische Misstrauen wächst. Artikel lesen

Neue Regierung in Mali

24. April 2019 | Politische Neuorientierung durch Boubou Cissé? (Deutsche Welle)

Nach seinem Antritt als Malis neuer Premierminister muss sich Boubou Cissé nun den Problemen des westafrikanischen Staates stellen. Der ehemalige Wirtschafts- und Finanzminister, ein enger Verbündeter des Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita, ist bekannt für seine Strenge bei der Verwaltung öffentlicher Angelegenheiten. Nun fällt ihm die Aufgabe zu, die kritische Sicherheitslage im Zentrum des Landes zu beruhigen. Während Malis Regierung darum kämpft, ihre Autorität in den nördlichen Regionen wiederzuerlangen, verliert sie allmählich die Kontrolle über das Zentrum des Landes. Artikel lesen

Steuergerechtigkeit

21. April 2019 | Jenseits von Afrika: Wie Unternehmen Steuern umgehen (Deutsche Welle)

Immer wieder schlagen Nichtregierungsorganisationen Alarm: Afrikanische Länder würden um Milliarden an Steuereinnahmen geprellt – vor allem von großen ausländischen Unternehmen aus dem Energie- und Rohstoffsektor, aber immer öfter auch von kleinen und mittleren Unternehmen, etwa Veranstaltern von Safaris in Ländern wie Kenia, Tansania, Südafrika oder Ägypten. Die jährlichen Verluste überstiegen mit 50 Milliarden US-Dollar sogar die Summe Entwicklungshilfszahlungen an Afrika, stellte die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vergangenes Jahr fest. Artikel lesen

Burkina Faso

17. April 2019 | Jugend zwischen Hoffnung und Enttäuschung (Deutsche Welle)

Es war der Soundtrack des Aufbruchs: Mit seinem 2015 veröffentlichten Album “Pre'volution” hat Rapper Smockey, Mitbegründer und Sprecher der Bürgerbewegung Balai Citoyen, den Sturz von Diktator Blaise Compaoré im Herbst 2014 und die politischen Umwälzungen in Musik festgehalten. Zu hören ist die Wut auf ein System, das sich 27 Jahre an der Macht halten konnte, ebenso wie die Hoffnung auf den Neuanfang. Bis heute erklingt die Musik bei Konzerten und in den Bars der Hauptstadt Ouagadougou. Artikel lesen

Eskalationsspirale

24. März 2019 | Massaker in Mali (taz)

Beim wohl blutigsten Massaker in Mali seit Beginn des Bürgerkrieges vor sieben Jahren sind am Samstag 134 Menschen getötet worden. Nach lokalen Berichten überfielen mutmaßliche Kämpfer einer traditionellen Jägermiliz der Dogon-Volksgruppe in Zentralmali nahe der Grenze zu Burkina Faso am frühen Morgen das Dorf Ogossagou, das von Angehörigen der Peul-Volksgruppe bewohnt ist. Artikel lesen

Kolonialismus

07. Februar 2019 | Afrikanist*innen treffen Günter Nooke (isd-online)

Die Debatten um die deutsche Vergangenheit in Afrika haben sich in letzter Zeit radikal verändert und der Druck zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes Deutschlands wächst – unter anderem durch das politische Engagement der Schwarzen/Afrikanischen Community und kritischer Wissenschaftler*innen. Im Humboldt Forum werden Forderungen laut, einen Raum der Stille zum Gedenken des kolonialen Unrechts einzurichten; die französische Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy stößt prominent die Diskussion um Restitution kolonialer Beutekunst an. Weiter lesen

Ökonomie

09. Februar 2019 | Afrikas Freihandelszone "auf Kurs" (Deutsche Welle)

Die größte Freihandelszone der Welt – davon träumt die Afrikanische Union (AU) bereits seit 2012. Den Weg dahin soll das Afrikanische Freihandelsabkommen (AfCFTA) ebnen, das Ergebnis jahrelanger Verhandlungen. Im März 2018 unterzeichneten 44 Staaten in Kigali, Ruanda, das Abkommen zur Errichtung einer panafrikanischen Freihandelszone, mittlerweile ist die Zahl auf 49 gestiegen. Weiter lesen

Machtwechsel im Kongo

05. Februar 2019 | Hoffnung auf Frieden in Kasai (taz)

Führt der Machtwechsel in der Demokratischen Republik Kongo zu Frieden in der zentralkongolesischen Kasai-Region? Dass mehrere hundert Angehörige von Milizen und ihre Anführer in Kasai ihre Waffen niedergelegt haben, ist ein Hoffnungsschimmer in dem Landesteil, der in den vergangenen zwei Jahren am stärksten von Krieg und Vertreibung gebeutelt worden war. Weiter lesen