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EU-Produkte überschwemmen Senegal

Europäischer Weizen ist dank Subventionen im Senegal billiger als heimischer Maniok, durch ein neues Freihandelsabkommen könnte der Konkurrenzdruck noch stärker werden – bei ganz verschiedenen Produkten.

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Textempfehlung

Proteste Togo

Adeola Fayehun (Kabarettistin/Nigeria) zu den Protesten in Togo. Der Beitrag ist schon von August 2017, aber die Proteste halten an. Video gucken

Rezension

Christian Jakob Simone Schlindwein: Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert, 2017

Rezension hier lesen

Grenzen dicht in Afrika (Video)

Wie die EU Flüchtlinge vom Mittelmeer fernhalten will.

August 2017: Monitor-Beitrag

Klimawandel in Ghana (Video)

Das Dorf Totope ist vom Anstieg des Meeresspiegels betroffen.

Weltspiegel-Beitrag angucken

Rasthaus in Rabat: taz-Abo-Aktion

Rasthaus in Rabat (Marokko) für Migrantinnen und ihre Kinder.

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Solidarität

News rund um Flucht und Migration - mit Fokus Westafrka

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Sahel

22. März 2018 | Mali wartet weiter auf Frieden (Deutsche Welle)

Seit fünf Jahren ist die Bundeswehr in Mali aktiv, eine Verlängerung des Einsatzes gilt als wahrscheinlich. Die Konflikte im Land dauern an. Und die Lockrufe radikaler Islamisten fallen weiter auf fruchtbaren Boden. Artikel lesen

Dekolonisierung

22. März 2018 | Neue Straßennamen für das "Afrikanische Viertel (Deutschlandfunk)

Mnyaka Sururu Mboro bestückt seine Umhängetasche mit Fotos, Zeichnungen und historischen Karten von Tansania und Namibia. Er tritt aus dem Büro seiner NGO Decolonize Berlin hinaus, auf die Kameruner Straße im Afrikanischen Viertel im Wedding. Bevor der Aktivist und Stadtführer seinen Rundgang durchs Viertel beginnt, stellt er noch kurz etwas klar. Artikel lesen

Freihandel in Afrika

21. März 2018 | Besser „Made in Africa“ (taz)

Für Afrika rückt die Realisierung eines Traums in greifbare Nähe: der Traum von einem Kontinent ohne Grenzen. Vertreter von 44 afrikanischen Regierungen, darunter zahlreiche Staats- und Regierungschefs, haben am Mittwoch auf einem Sondergipfel der Afrikanischen Union (AU) in Ruandas Hauptstadt Kigali ihre Unterschrift unter eine Vereinbarung für ein „African Continental Free Trade Agreement“ gesetzt – ein Freihandelsabkommen für den gesamten Kontinent, flankiert durch ein Protokoll zur Personenfreizügigkeit. Artikel lesen

Krise in Mali I

15. März 2018 | Kein Friede, eine verlorene Republik und viele Projekte (RLS)

Im Jahr 2012 brachen in Mali Regierung und Armee zusammen. Statt der bunten Trikolore wehte über vielen Städten des Landes die schwarze Fahne der Dschihadisten. Bevor die islamistischen Kämpfer, die sich mit Tuaregrebellen der MNLA verbündet hatten, die Hauptstadt Bamako einnehmen konnten, intervenierte Frankreich mit Zustimmung von Vereinten Nationen (UN) und Afrikanischer Union (AU) und drängte die Dschihadisten zurück in den Norden. Artikel lesen

Migrant_innen in Libyen

15. März 2018 | Brutale Milizen als Partner Deutschlands? (Monitor)

Die Hiebe der Peitsche sind deutlich zu hören. Immer wieder schlägt sie auf den Gefolterten ein. Sein Rücken ist von offenen Wunden übersät. Er fleht: “Bitte, bitte schickt das Geld!” Es sind schockierende Videos, die vor einigen Wochen im Netz auftauchten. Darin zu sehen sind sudanesische Flüchtlinge, die in Libyen blutig geschlagen und mit brennender Flüssigkeit übergossen werden. Die Videos wurden an Angehörige geschickt, um von ihnen Lösegeld zu erpressen. Monitor-Beitrag gucken

Westafrika

12. März 2018 | Angriffe und Entführungen: Terroristen ohne Grenzen (taz)

Fast vier Wochen sind seit der Entführung der 110 #DapchiGirls in Nigeria vergangen – und gibt es noch immer kein Bekennervideo. Dabei hatte der Überfall auf die weiterführende Mädchenschule für Wissenschaft und Technik im Ort Dapchi im nordnigerianischen Bundesstaat Yobe in der Nacht zum 20. Februar zumindest einige Tage lang weltweit für Entsetzen gesorgt. Artikel lesen

Abschiebungen

09. März 2018 | "Es ist ein großes Unglück, mit leeren Händen zurückzukehren" (bpb)

Der Blick auf Menschen, die zwangsweise in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden, endet meistens an der Landesgrenze. Wie aber sieht das Leben nach einer Rückführung aus? Welchen Schwierigkeiten begegnen Betroffene? Eine Annäherung am Beispiel Mali. Artikel lesen

Migrationsabwehr & Terrorbekämpfung

08. März 2018 | Die Militarisierung des Sahel (German-Foreign-Policy)

Die Bundesregierung stockt das deutsche Kontingent der UN-Truppe in Mali (MINUSMA) weiter auf und forciert damit einmal mehr die Militarisierung des Sahel. Wie das Bundeskabinett gestern beschlossen hat, wird der deutsche MINUSMA-Anteil von knapp 1.000 auf bis zu 1.100 Soldaten vergrößert. Dabei räumt die Regierung selbst ein, dass sich die “Sicherheitslage” in Mali im Laufe des mehr als fünfjährigen Einsatzes “verschlechtert” hat. Artikel lesen

Bewegungsmeldungen

08. März 2018 | AntiRa Kompass – Newsletter (März 2018)

Swarming – We`ll Come United on Tour für 2018 +++ 15.3. in Frankfurt, Hamburg, Bremen: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt +++ 17.3.: Internationaler Aktionstag gegen EU-Türkei-Deal +++ 19.3. in Szeged: Nicht schuldig! Freiheit für Ahmed! +++ Yallah-Ausstellung: ab 20.3. in Wien und Extra Zeitung +++ Gegen die Abschiebungen nach Afghanistan +++ Alarm Phone: 8 Wochen-Bericht +++ Zentrales Mittelmeer: Gemeinsames Statement von sechs Rettungs-NGOs +++ Newsletter von bordermonitoring.eu zum Balkan +++ Perspektivdiskussion: Umkämpfte Räume – Solidarity Cities +++ Newsletter lesen

Debatte

05. März 2018 | Burkina Faso and the realization that it is possible to win (englisch)

Activists most often focus on the grievances and challenges immediately in front of them. But in Burkina Faso many do so with one eye cast back, towards the historical precedents of popular action. In their speeches and writings Burkinabè debate the lessons of those prior struggles. In part, they do so in hopes of avoiding earlier blunders and shortcomings, to stand on the shoulders of the past. Yet frequently they also consciously draw inspiration from previous triumphs. Victories beget victory. Artikel lesen

Braindrain // Braingain

1. März 2018 | Wider der Vereinfachung in der Migrationsdebatte (RLS)

In der deutschen Debatte um die Einwanderungspolitik spielt Sahra Wagenknecht mit ihren Aussagen zur Migration eine wichtige Rolle, da sie nicht nur die Frage nach der nationalen Aufnahmefähigkeit stellt, sondern auch den Blick auf die internationale Dimension lenkt. Nach Meinung der Fraktionschefin der Partei Die LINKE im Deutschen Bundestag belastet die Emigration die Volkswirtschaften, etwa in Afrika, da diese qualifizierte Kräfte verlieren. Artikel lesen

Migrationsbewegungen

27. Februar 2018 | «Das Paradies liegt nicht mehr in Europa» (Schweizer Radio)

Armut, Arbeitslosigkeit, Terrorismus, Bürgerkriege oder Klimawandel liessen in den kommenden Jahren immer mehr Afrikaner nach Europa auswandern: Das ist die gängige These. Zweifellos erklären diese Faktoren die Migration in Afrika. Doch Entwicklungsökonom Robert Kappel bezweifelt, dass die Bereitschaft, aus Afrika abzuwandern, steigt. Denn die Entwicklungen auf dem grossen Kontinent wiesen in eine andere Richtung. Artikel lesen

Sklavenhandel Libyen

21. Februar 2018 | Warum Europa die Sklavereibilder gelegen kamen (medico)

Amadou M’Bow, mauretanischer Menschenrechtler und medico-Partner spricht im Interview über die G5 Sahel, Sklavereibilder aus Libyen und die Rolle der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in der Region. Interview lesen

Krise in Mali

31. Januar 2018 | „Wir sind gefallen und versuchen aufzustehen“ (Böll-Stiftung)

Aus der Erbitterung über die herrschende politische Klasse und die gefühlte Besatzung durch Militärinterventionen erwächst in Mali eine gestärkte Opposition. Die ehemalige Außenministerin Sy Kadiatou Sow ruft die Jugend auf, sich zu erheben. Interview von Charlotte Wiedemann Interview lesen

Proteste Togo

11. Januar 2018 Neuer Anlauf zum Regimewechsel (taz)

Togos Opposition gibt nicht auf. Ab Samstag will die Koalition aus 14 Parteien wieder landesweit auf die Straßen gehen, um das Ende des Gnassingbé-Regimes zu fordern. Präsident Faure Gnassingbé hatte 2005 seinen verstorbenen Vater Gnassingbé Eyadéma beerbt, nachdem dieser wiederum 38 Jahre lang autokratisch geherrscht hatte. Nach mehreren Verboten in den vergangenen Monaten hat Payadowa Boukpessi, Minister für Territorialverwaltung, grünes Licht für die Aufmärsche gegeben – allerdings mit Einschränkungen. Artikel lesen