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April 2016 | Deals mit Despoten: Wie Europa seine Werte opfert, um Fluchtbewegungen zu verringern (Pro Asyl)

„Aus den Augen – aus dem Sinn“. Nach diesem Motto plant die EU Kooperationen mit ostafrikanischen Despoten, Diktatoren und gesuchten Kriegsverbrechern, um Flüchtlinge möglichst weit von Europa entfernt festzuhalten und sie sogar in die Verfolgerstaaten abzuschieben. Europas menschenrechtliche Grundwerte spielen offensichtlich keine Rolle mehr. Der Beitrag steht auch auf der Webseite von Pro Asyl mit zahlreichen weiteren Links zur Verfügung.

Laut geheimen EU-Dokumenten, die jetzt öffentlich gemacht wurden, sollen Schutzsuchende bereits in Afrika an der Weiterflucht nach Europa gehindert werden. Dazu wird mit den Regierungen von Ländern wie Eritrea, Somalia, Äthiopien oder dem Sudan verhandelt. Auch „Rückübernahmeabkommen“ mit menschenrechtlich fragwürdig agierenden afrikanischen Ländern will man forcieren.

April 2016 | Flüchtlingsdeals mit ostafrikanischen Machthabern? (TV-Beitrag Monitor und Infos zu Eritrea)

Das Video kann direkt auf der Webseite von Monitor angeguckt werden. Verwiesen sei zudem auf den im September 2015 erschienen taz-Artikel zu Eritrea.

Die Europäische Union will mit ostafrikanischen Regimen über eine Rückführung und Rückübernahme von Migranten verhandeln. Das geht aus vertraulichen Unterlagen hervor, die MONITOR vorliegen. Darin schlagen die Europäische Kommission und der Auswärtige Dienst konkrete Kooperationen mit Eritrea, Sudan, Äthiopien und Somalia vor. Länder, deren Regierungen schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.

April 2016 | Flüchtlingsdeal mit Despoten (TV-Beitrag)

Deutsche Entwicklungshilfeorganisation GIZ koordiniert umstrittenes Grenzschutzprojekt. Der Beitrag kann hier oder auf der Webseite von REPORT MAINZ angeguckt werden – zusammen mit Hintergrundinterview zu dem Beitrag.

Juli 2015 | Grenzen dicht: Europas Pakt mit Despoten (TV-Beitrag)

Um Flüchtlingszahlen zu reduzieren, scheint der Europäischen Union jedes Mittel recht – selbst die Zusammenarbeit mit menschenverachtenden Regimen. MONITOR liegen vertrauliche Verhandlungspapiere vor, die zeigen, wie konkret die EU mit Diktaturen kooperieren will, um „Fluchtursachen zu bekämpfen“ – und welch maßgebliche Rolle die Bundesregierung dabei spielt.